Das neue Flammschutzmittel für Polycarbonat erreicht bereits mit vergleichsweise geringer Dosierung eine UL94-V0-Klassifizierung. (Bildquelle: Grafe)

Das neue Flammschutzmittel für Polycarbonat erreicht bereits mit vergleichsweise geringer Dosierung eine UL94-V0-Klassifizierung. (Bildquelle: Grafe)

Produkte auf reiner Stickstoffbasis zeigen nicht die notwendige Effektivität und einige phosphorbasierte Flammschutzmittel führen zu Korrosion in elektronischen Produkten. Das neue Flammschutzmittel für Polycarbonat von Grafe, Blankenhain, ist weder halogen- noch phosphorhaltig und erreicht bereits mit vergleichsweise geringer Dosierung eine UL94-V0-Klassifizierung. Das Trägersystem des Masterbatches basiert auf einem schlagzähen Grundmaterial und gleicht dadurch negative Einflüsse auf die mechanischen Eigenschaften durch Zugabe der Flammschutzadditive aus. Bereits bei einer Batchdosierung von zehn Prozent wird die UL94-V0-Klassifizierung erreicht. Das neue Produkt ist für opake Anwendungen konzipiert. Einsatzgebiete sind elektronische Bauteile, Batterieanwendungen oder Verkleidungen in Personen- und Lastkraftwagen. Eine weitere Neuentwicklung im Bereich der halogenfreien Flammschutz-Masterbatches bietet das Unternehmen bei Polyethylenterephthalat. Technische Thermoplaste wie PET eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften zur Herstellung von Gehäuseteilen von Elektrogeräten und Elektrosteckverbindungen. Diese Anwendungen stellen besonders hohe Ansprüche an die Flammschutzmittel. Mit dem neu entwickelten PET-Flammschutzmasterbatch erreicht man bei einer Zugabe von 10 Prozent die Flammschutznorm UL94-V0. Mit dieser vergleichsweisen geringen Zugabe kann bei PET-Kunststoff in der Variante PET-C ein effektiver Flammschutz beim Einsatz elektrischer Kleinteile vermittelt werden.

Halle/Stand 6/E75-E77