Die Doppel-Sterilbarriere-Verpackung besteht aus zwei transparenten Hülsen, die ineinander gesteckt werden. Jede der Hülsen sichert ein luftdichter Verschluss. (Bildquelle: Rose Plastic)

Die Doppel-Sterilbarriere-Verpackung besteht aus zwei transparenten Hülsen, die ineinander gesteckt werden. Jede der Hülsen sichert ein luftdichter Verschluss. (Bildquelle: Rose Plastic)

Medizinische Produkte brauchen Verpackungen, die einfach und sicher zu handhaben sind. Das gilt ganz besonders für Implantate, die keimfrei in den Körper des Patienten eingesetzt werden müssen. Mit der Entwicklung Tube-In-Tube setzt das Unternehmen Rose Plastic Medical Packaging  aus Hergensweiler genau dort an. Denn die Hülse in der Hülse gewährleistet die sterile und berührungslose Handhabung und Übergabe des Implantats: Es kann vom OP-Personal sicher vom unsterilen in den sterilen Bereich des Operationssaals übergeben werden.

Sicher und steril

Die Doppel-Sterilbarriere-Verpackung besteht aus zwei transparenten Hülsen, die ineinander gesteckt werden. Jede der Hülsen sichert ein luftdichter Verschluss. Bei der inneren Hülse sorgt dieser zugleich für den festen Sitz des Implantats. Die äußere Hülse hat einen Originalitätsverschluss. Bleibt er ungeöffnet, ist sichergestellt, dass das Implantat unversehrt und steril ist. Er lässt sich an der angebrachten Lasche leicht öffnen. Die Verpackungsgeometrie gewährleistet, dass die Innenhülse mit dem Implantat sicher und fest in der Außenhülse sitzt und dennoch leicht aus dieser zu entnehmen ist.

Platzsparende Lagerung

Ein weiterer Vorteil der Verpackung ist die größere Wirtschaftlichkeit: Im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungslösungen, beispielsweise Blistern, fallen mit Tube-In-Tube erheblich weniger Verpackungsreste an. Das senkt das Transportvolumen, vereinfacht die Entsorgung und minimiert den Platzbedarf der Implantate – ein wesentlicher Punkt in vielen Kliniken. So lassen sich bei gleichem Platzangebot deutlich mehr Implantate übersichtlich aufbewahren. Die Verpackung lässt sich durch Etiketten, Lasergravur, farblich unterschiedliche Originalitätsverschlüsse etc. kennzeichnen. Das OP-Personal erkennt so schnell und eindeutig, um welches Implantat es sich handelt und findet das passende auf einen Blick. Die Lösung eignet sich gut für Implantate wie Knochenschrauben in unterschiedlichen Größen, kann unter Berücksichtigung individueller Anforderungen jedoch auch anwendungsspezifisch angepasst und weiterentwickelt werden, um zahlreiche weitere Implantate aufzunehmen.