Zwei unterschiedlich polierte Kavitäten zur Ermittlung des Glanzgrades von Thermoplasten. (Bildquelle: Bestenlehrer)

Zwei unterschiedlich polierte Kavitäten zur Ermittlung des Glanzgrades von Thermoplasten. (Bildquelle: Bestenlehrer)

Ein Formeinsatz mit zwei polierten Referenzflächen bietet die Möglichkeit die Hochglanzeignung von Thermoplasten zu ermitteln. Gefertigt wurde dieser von der Hochschule Schmalkalden, Schmalkalden, und poliert von der Polierwerkstatt Bestenlehrer, Herzogenaurach. Eine der Flächen wurde in der Qualität B1 (Glanzpolitur mit Ra 0,03 µm) und die zweite mit der besten Güte B0+ (Spielgelhochglanz mit Ra 0,01 µm) poliert. An der Hochschule Schmalkalden läuft derzeit eine Studie, bei der möglichst viele unterschiedliche Kunststoffe abgespritzt werden sollen. Die entstandenen Flächen werden hinsichtlich ihrer Oberflächengüte bewertet und das Ergebnis dokumentiert. Auf diese Ergebnisse können Kunststoffverarbeiter bei der Auswahl eines Werkstoffs für eine Hochglanzanwendung zurückgreifen. Gerade bei Standardkunststoffen, die in der Regel keine ausgesprochene Hochglanzeignung besitzen, kann jetzt eine Aussage zur Hochglanzwiedergabe getroffen werden. Die ersten Ergebnisse der Studie werden von der Hochschule Schmalkalden (Halle 7, Stand C55) und Polierwerkstatt Bestenlehrer (Halle 7, Stand C37) auf der Molding Expo in Stuttgart vom 21. bis 24. Mai 2019 in Stuttgart präsentiert.