Allrounder-Spritzgießmaschine (Bildquelle: Arburg)

Allrounder-Spritzgießmaschine (Bildquelle: Arburg)

Highlight auf dem Messestand ist eine gemeinsam mit dem Partner Sverital realisierte komplexe Turnkey-Anlage um einen hydraulischen Allrounder 370 S mit 700 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 170. Die Fertigungszelle ist mit dem Leitrechnersystem vernetzt und produziert in 35 Sekunden Zykluszeit gebrauchsfertige Kontrollspiegel in Hart-Weich-Verbindung für Spritzgießwerkzeuge. Sie vereint moderne Technologien verschiedener Anbieter. Die Handhabung übernimmt ein Sechs-Achs-Roboter. Der Vorspritzling aus ABS wird in die zweite Kavität umgesetzt und mit TPE umspritzt. In die Fertigungszelle ist weiterhin das automatisierte Verkleben des Spiegels und Laserbeschriften des 8,8 Gramm schweren Endprodukts integriert. Der Freeformer sorgt für Materialfreiheit bei der additiven Fertigung von Prototypen, Funktionsbauteilen und individualisierten Großserienteilen und wird deshalb als offenes System bezeichnet. Die Anwender können ihre eigenen Originalmaterialien verarbeiten sowie Tropfengröße und die Prozessführung selbst optimieren. Ausgangsbasis sind qualifizierte Kunststoffe in Form kostengünstiger Granulate, wie sie auch im Spritzgießen eingesetzt werden. Zudem bietet er mehr Platz und höhere Temperaturen im Bauraum und lässt sich automatisiert in vernetzte Fertigungslinien integrieren. Mit dem Leitrechnersystem lassen sich Maschinen, Peripherie-Komponenten und Werkzeuge einfach und standardisiert vernetzen und effizientes Produktionsmanagement realisieren. Als zentraler Baustein von Industrie 4.0 und der Smart Factory erfasst und archiviert das Leitrechnersystem ALS alle relevanten Produktions- und Qualitätsdaten und ermöglicht 100 Prozent Rückverfolgbarkeit von Aufträgen, Chargen oder Einzelteilen.