Innovation durch Forschung: Die virtuelle und reale Produktion des Topflappens aus Flüssigsilikon zeigt Sigma Engineering auf der Messe Fakuma an seinem Messestand und dem Stand des Silikonherstellers Momentive Performance Materials. Dabei ist eine gleichmäßige Bauteilfüllung ohne vorzeitiges Anvernetzen für die Qualität des Formteils entscheidend. (Bildquelle: Sigma Engineering)

Innovation durch Forschung: Die virtuelle und reale Produktion des Topflappens aus Flüssigsilikon zeigt Sigma Engineering auf der Messe Fakuma an seinem Messestand und dem Stand des Silikonherstellers Momentive Performance Materials. Dabei ist eine gleichmäßige Bauteilfüllung ohne vorzeitiges Anvernetzen für die Qualität des Formteils entscheidend. (Bildquelle: Sigma Engineering)

Ein Beispiel dafür ist die Simulations-Software-Modul Sigmasoft Autonomous Optimization. Als Weiterentwicklung der Virtual Molding Technik des Unternehmens bietet diese Software den Anwendern nicht nur die Möglichkeit ein virtuelles Design of Experiments (DoE) durchzuführen, sondern auch um die optimale Prozesskonfiguration zu ermitteln. Sigma Engineering zeigt das Potential dieser Technik auf der Messe Fakuma anhand der Herstellung eines Topflappens aus LSR (Flüssigsilikon). Dabei wurde die Simulation bereits ab dem Bauteildesign entwicklungsbegleitend eingesetzt und half im weiteren Verlauf bei der Beantwortung wichtiger Fragen, zum Beispiel nach der optimalen Anbindung über den Kaltkanal oder dem passenden Heizpatronenkonzept für eine gleichmäßige Temperierung.

Um seine Simulations-Software für Spritzgießprozesse, Sigmasoft Virtual Molding, stetig weiterzuentwickeln, engagiert sich die Sigma Engineering regelmäßig in Forschungsprojekten und arbeitet eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. „Als technologiegetriebenes Unternehmen ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Software für uns sehr wichtig. Nur so können wir unseren Kunden ein Produkt zur Verfügung stellen, das sie bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützt. Aus diesem Grund investieren wir unsere Erträge komplett in die Entwicklung, um Innovationen voranzutreiben“, kommentierte Timo Gebauer, technischer Leiter des Unternehmens, die Verleihung dieser Auszeichnung.

Aber auch die Treffen der verschiedenen Verbände sind für das Unternehmen uns eine wichtige Gelegenheit zum Austausch mit der Industrie und den Forschungseinrichtungen über aktuelle Entwicklungen. „Hier erfahren wir auch mehr über die aktuelle Situation der Kunststoffverarbeitung allgemein und vor welchen Herausforderungen diese steht“, ergänzte Thomas Klein, Geschäftsführer des Unternehmens.

Die Simulationslösung Sigmasoft Virtual Molding optimiert den Entwicklungsprozess von Kunststoffbauteilen und Spritzgießwerkzeugen sowie die Prozessführung der Spritzgießverarbeitung. Dazu kombiniert die Software die 3D Geometrien von Bauteil und Anguss mit dem kompletten Werkzeug- und Temperiersystem und integriert den tatsächlichen Produktionsprozess, um ein gebrauchsfähiges Spritzgießwerkzeug mit einem optimierten Prozess zu entwickeln. (dw)