Die Konzept-Kinderbrille zeigt die Fachkompetenz im Polymer-Design für die optische Industrie. (Bildquelle: Evonik)

Die Konzept-Kinderbrille zeigt die Fachkompetenz im Polymer-Design für die optische Industrie. (Bildquelle: Evonik)

„Unser Produktportfolio an Hochleistungskunststoffen stellt für die Brillenhersteller eine innovative Materialvielfalt dar, die auf die aktuellen Trends der optischen Industrie ausgerichtet ist – etwa beim Design, Gewicht oder der Qualität“, sagt Tina Huang aus dem Marktsegment Consumer Goods des Unternehmens. Der Außenrahmen der Kinderbrille besteht aus dem Biopolymer. Dieses wird bis zu 50 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen wie Palmkern- und Kokosnussöl hergestellt. Der Kunststoff überzeugt durch sein geringes Gewicht, seine hohe Abriebfestigkeit und Steifigkeit sowie Hitze- und Chemikalienbeständigkeit. Der Innenrahmen und die Nasenpads der Brille wurden aus Vestamid Care ME konzipiert, einem Polyether Block Amid, das durch sein geringes Gewicht und seine besonders sanfte Haptik für hohen Tragekomfort sorgt. „Bei der Materialauswahl sind wir auf eine medizinische Produktklasse ausgewichen, denn wir wollten mit der Innenseite des Brillenrahmens zusätzlich eine Anti-Verletzungs- und Anti-Rutsch-Funktion realisieren, die gerade bei Kinderbrillen sehr wichtig sind“, sagt Eric Chen, General Manager des chinesischen Brillenherstellers Hwa Mao Optical. Ein anderer Typ ist das Material der Wahl für die Bügelelemente. Der Hochleistungskunststoff ist hart genug, damit die Brille gut sitzt; zugleich fühlt er sich auf der Haut angenehm an. Das Material ermöglicht eine metallfreie Verbindung von Brillenrahmen und Brillenbügel sowie kindergerechte Bügel-Designs, die im Handumdrehen ausgewechselt werden können. Der Einsatz einer medizinisch zugelassenen Produktklasse schließt Hautirritationen bzw. andere allergische Reaktion sensibler Kinderhaut aus. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung ist Evonik führend in der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungskunststoffen für unterschiedliche Anwendungen. Neben PA 12, PEBA oder PEEK bietet das Spezialchemieunternehmen mit seiner „Terra“ Produktreihe Biopolyamide an, die Lücken im bisher zugänglichen Eigenschaftsspektrum von Polyamiden schließen.