Platz 9: Das Großereignis des Leichtbaus im Jahr 2017:  <a href="http://www.plastverarbeiter.de/67225/"target="_blank">Die JEC World in Paris</a>. Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweitern sowie die Kosten für deren Einsatz senken. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)Die JEC World in Paris. Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweitern sowie die Kosten für deren Einsatz senken. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)" />

JEC World in Paris: Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweitern sowie die Kosten für deren Einsatz senken. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Die JEC World 2018 findet in Paris, auf dem Messegelände (Paris Nord Villepinte Exhibition Centre) in den Hallen 5 und 6 vom 6. bis 8. März 2018 statt. Bereits 2017 waren über 40.000 Besucher nach Paris gereist, um sich über die Neuheiten der mehr als 1.300 Aussteller aus über 100 Ländern zu informieren. Die Besucher schlüsselt der Veranstalter nach folgenden Branchen auf: 33 Prozent Luftfahrt, 29 Prozent Automobil und Transport, 6 Prozent erneuerbare Energien, 10 Prozent Industrie, Bau und Marine. Im Wettbewerb um die JEC Innovation Awards haben es 30 Unternehmen in die Finalrunde geschafft. Die Preise werden am 7. März auf der JEC World verliehen.

 

Die gesamte Wertschöpfungskette auf der JEC

Die Aussteller decken das gesamte Portfolio entlang der Wertschöpfungskette von Composite-Produkten ab. So stellt Krauss Maffei, München, seinen Messeauftritt unter das Thema „großserientaugliche Verfahren und zukunftsweisender Leichtbau“. Im Pav. 6, Stand F61 zeigt das Maschinenbauunternehmen wirtschaftliche Lösungen für die Herstellung faserverstärkter Kunststoffbauteile. Im Mittelpunkt stehen neue Verfahren und Anwendungen auf Basis sowohl duroplastischer als auch thermoplastischer Matrixmaterialien.

Henkel, Düsseldorf, (Halle 6, Stand G48) wird sein neues Matrixharz Loctite Max 5 für kohlefaserverstärkte Kompositräder vorstellen. Die neue Technologie wurde als Ersatz für Aluminium in dieser anspruchsvollen Fahrwerkanwendung entwickelt und baut auf dem aktuellen Erfolg von Loctite Max 2 für den Einsatz in glasfaserverstärkten Blattfedern auf.

Das Spezial­chemieunternehmen Bodo Möller Chemie, Offenbach, legt den Fokus auf bedarfsorientierte Lösungen, anstatt auf einem einfachen Produktkatalog. „Vielmehr sind ein umfassendes Produkt-Know-how und branchenspezifische Prozess- und Fertigungserfahrung gefragt. Diesen Anforderungen ist die Bodo Möller Chemie (Halle 5, Stand M5) gewachsen, denn sie ist technischer Berater mit einem kompletten Lösungsportfolio“, sagt Geschäftsführer Frank Haug.

Elastomere mit Faserverstärkung

Auch das Gummiwerk Kraiburg, Waldkraiburg, (Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ Halle 6, Stand R51) gehört zu den Ausstellern der Messe und hat für die Leichtbau-Branche den Werkstoff Kraibon entwickelt. Dabei handelt es sich um unvernetzte Kautschukfolien, welche sich in einem Produktionsschritt in den bestehenden Herstellungsprozess integrieren lassen: Der Werkstoff lässt sich wie Prepreg (mit Harz vorimprägniertes Gewebe) verarbeiten und geht im gemeinsamen Härteprozess eine Verbindung zu FVK (CFK, GFK, SMC, etc.) aber auch zu Metallen ein.

Auch auf dem Gemeinschaftsstand präsentieren CG TEC, Spalt, und Refitech, Waalwijk, Niederlande, als Partner ihre Carbonfaser-Produktlösungen. Die Unternehmen haben sich auf die Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer industrieller Composite-Lösungen spezialisiert und bieten eine Vertriebsplattform im Internet an. Auf Messe stellt Refitech außerdem eine neue Reihe runder und rechteckiger Steckverbindungen vor, die sein Standardsortiment an runden und rechteckigen Carbonrohren für industrielle Anwendungen erweitern. Das von CG TEC vorgestellte neue Mehrschicht-Basaltrohr vereint eine hochleistungsfähige Basaltfaser mit hochfesten Edelstahlröhrchen, einem Kommunikationselement (Lichtwellenleiter, Coax- oder Kupferdrähte) sowie einem optionalen Mantel aus Polyamid, Polyethylen oder hochdichtem Polyethylen.

 

[ega]