Durch die Zusammenarbeit sollen mithilfe von durchgängigen Datenmodellen und gemeinsamen Schnittstellen schon bei der Werkstoffentwicklung die gewünschten Produkteigenschaften und ressourcenschonende Herstellungsprozesse berücksichtigt werden. (Bildquelle: TU Dresden)

Durch die Zusammenarbeit sollen schon bei der Werkstoffentwicklung die gewünschten Produkteigenschaften und ressourcenschonenden Herstellungsprozesse berücksichtigt werden. (Bildquelle: TU Dresden)

Die Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie das Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben sich zusammengeschlossen im Projekt Sächsische Allianz für Material- und Ressourceneffiziente Technologien (Amareto), um die bisher eigenständigen Forschungsarbeiten zum Leichtbau zu verbinden.

Durch die Zusammenarbeit sollen mithilfe von durchgängigen Datenmodellen und gemeinsamen Schnittstellen schon bei der Werkstoffentwicklung die gewünschten Produkteigenschaften und ressourcenschonende Herstellungsprozesse berücksichtigt werden. Die überregionale Kooperation der Forschungspartner soll zudem die Entwicklungszeit verkürzen. Das geht bei der Materialauswahl los und soll sich bis hin zur Serienproduktion fortsetzen.

Die Forscher der TU Dresden entwickeln Mehrkomponentenwerkstoffe und mögliche Fertigungstechnologien. Die Kollegen an der TU Bergakademie Freiberg arbeiten an hochfesten metallischen Werkstoffen und an Hartstoffen, die zu den Mehrkomponentenwerkstoffen gehören oder für die Herstellungsprozesse benötigt werden. Die Forscher der TU Chemnitz und des Fraunhofer IWU entwickeln datengetriebene Produktionsprozesse anhand von Visualisierungen und Simulationen.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange unterstreicht: „Die Forscher verschiedener Hochschulen und Institute im Freistaat Sachsen setzen bundesweit und international Maßstäbe bei der Entwicklung neuer Materialien und ihrer Produktionstechnologien. Deshalb ist es gut, wenn sich diese Experten zusammentun und interdisziplinär sowie arbeitsteilig ihre Forschungen vorantreiben. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst von Sachsen fördert das Projekt mit Mitteln des EU-Strukturfonds EFRE von 2017 bis 2020.

(dl)