Rico Elastomere Projecting gründet Rico Group

Die Geschäftsführung von Simtec und Rico (v.l.): Johannes Grabner (Rico) , Enrique Camacho und Elizabeth Camacho (Simtec), Alfred Griesbaum und Gerhard Kornfelder (Rico). (Bildquelle Rico)

Die Beteiligung von Rico Elastomere Projecting, Thalheim, Österreich, an der Schweizer Silcoplast im September 2015 war der erste Schritt, um ein Technologie- und Produktionsnetzwerk in der Elastomer- und Kunststoffverarbeitung zu bilden. Ein weiterer folgte im April 2016 mit der Anteilsübergabe des Silikonteileherstellers Simtec Silicone Parts aus South Florida, USA, an Rico. Diese drei Anteile wurde zur Rico Group gebündelt, deren Sitz ebenfalls in Thalheim, Österreich, ist.

Alfred Griesbaum, Johannes Grabner und Gerhard Kornfelder, Gründer und Eigentümer von Rico und der Rico Group, beschreiben die Vision hinter dem strategischen Zusammenschluss: „Zu den Zielen der Kooperation waren wir uns von Anfang an einig: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden technisch anspruchsvolle Aufgabenstellungen lösen und sie dabei von der Entwicklung Ihrer ersten Entwürfe bis zum fertigen Produkt unterstützen. Diesen Service bieten wir unseren Kunden durch die Rico Group weltweit.“ Enrique Camacho, Gründer von Simtec Silicone Parts, fügt hinzu: „Alle Unternehmen der Rico Group können nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung langfristig Ihre führende Position in der Elastomerverarbeitung beibehalten. Der Zusammenschluss soll die Rico Group vor allem zum Technologietreiber mit Leadership-Funktion für die gesamte Branche werden lassen.“

Portfolio deckt die Wertschöpfungskette ab

Jeder der Partner bringt seine individuelle Kompetenz in die Gruppe ein. Die Basis bildet die über Jahrzehnte hinweg entwickelte Werkzeugbautechnologie von Rico Elastomere Projecting zur Verarbeitung von Elastomeren, speziell von Flüssigsilikon (LSR), Feststoffsilikon (HTV) und 2K-Anwendungen. Für die Kunden geht es vor allem darum, wie die Bauteile effizient produziert werden können. Genau hier setzt die Rico Group an und übernimmt bereits bei der Bauteilentwicklung eine beratende Funktion. Auch bei der Werkzeugwartung und der Werkzeug-Abstimmung steht das Unternehmen zur Verfügung. Darüber hinaus fertigt es die ersten Prototypen, optimiert das Produktionssystem bis hin zur vollautomatischen Produktion und kann im Reinraum der Klasse 7 produzieren. Folgeprozesse bis hin zur Montage von Baugruppen zählen ebenso zum Dienstleistungsspektrum. Auch das Konfektionieren von Produkten zu Verpackungseinheiten und das Liefern der Produkte gemäß den kundenspezifischen Anforderungen gehört zum Angebot.

(dl)