Futec: Hersteller von Oberflächen-Inspektionssystemen gründet Tochtergesellschaft für Europageschäft

Die Europazentrale von Futec wird eröffnet: (v.l.) Takashi Yoshida, Managing Director; Kiroku Hirata, Firmengründer; Yuko Hirata, Frau des Firmengründers; Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg; Kaoru Shimazaki, Generalkonsul. (Bildquelle: Futec)

Der Markteintritt in Europa erfolgte 1996 mit der ersten Vertriebsniederlassung in England. Das große Marktpotenzial in Europa veranlasste den japanischen Mutterkonzern, die Interessen der Firma in Europa zu bündeln und zukünftig durch die Tochtergesellschaft Futec Europe zu koordinieren. Die Europazentrale soll zudem die Kommunikation mit den Kunden vereinfachen, was durch den Zeitunterschied in der Vergangenheit schwierig war. Zugleich reagiert das Unternehmen damit auf die steigende Nachfrage nach Tests von Musterstücken. Derzeit führt die Zentrale in Japan jährlich rund 2.000 Tests mit Kundenmaterial durch. Zukünftig soll der Standort in Duisburg die Anfragen aus dem europäischen Markt bearbeiten. Dadurch verkürzt sich die Wartezeit für den einzelnen Kunden.

Mit Gründung der Europazentrale bezog das Unternehmen neue Geschäftsräume in dem ehemaligen Elastoform-Areal in Duisburg. Die großflächigen Geschäftsräume sowie die strategisch günstige Lage ermöglichen es der Gesellschaft, den eingeschlagenen Expansionskurs erfolgreich weiterzugehen. Am neuen Standort werden ca. 10 Mitarbeiter tätig sein. Insbesondere die Bereiche Sales und Service stehen hier an erster Stelle. Zudem soll die Mitarbeiter zukünftig die Systeme des Unternehmens komplettieren, testen und zum Endkunden verschicken. Die Vision des Mutterkonzerns ist es, den Standort Deutschland zu einem zweiten Kompetenzzentrum neben dem Muttersitz in Japan zu entwickeln.

1955 wurde Futec unter dem Namen Fuji Lubricator im japanischen Takamatsu gegründet. Im Jahr 1977 nannte sich das Unternehmen in Futec um. Der Name steht dabei für Future Technology. Seit dieser Zeit arbeitet das Unternehmen eigenständig. Der Familienbetrieb beschäftigt sich mit dem Entwickeln, Herstellen und dem Vertrieb von Online-Inspektionssystemen. Die ersten Systeme zur optischen Oberflächenkontrolle entwickelte das Unternehmen im Jahr 1978 für den japanischen Markt. Später spezialisierte es sich auf die Qualitätskontrolle in der Druckindustrie sowie der Defektanalyse von Oberflächen in der Blasfolienextrusion.

(dl)