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Software Mecadat, Langenbach, präsentiert auf der Fakuma die Konstruktion eines Spritzgusswerkzeugs mit Visi V20. Da normalerweise die Artikel natürlich nicht mit dieser Software entwickelt werden, sind die Schnittstellen für Konstrukteure ganz entscheidend. Alle gängigen Standardschnittstellen sind im Grundmodul integriert. Auch weitere Schnittstellen zu namhaften Produktentwicklungssystemen sind optional vorhanden. Immer öfter müssen aber auch die Werkzeugkonstrukteure an Produktdesign und -auslegung mitwirken. Sei es nur, um die Aspekte der werkzeuggerechten Auslegung in das Produkt einfließen zu lassen, bis hin zur Prüfung der Funktionstauglichkeit ganzer Baugruppen.

Die Software ermöglicht durch ihren direkten Modellieransatz, auch auf importierten strukturlosen Fremddaten Änderungen einzubringen. Zudem hilft das CAD/CAM-System mit Analysetools, die Schwachstellen eines Produktes schnell zu erkennen und den Konstrukteur bei der Kalkulation zu unterstützen. Möglichkeiten wie Formschrägen- oder Wandstärkenanalysen oder der Bauteilvergleich sind Bestandteil des Analyse- und Splitmoduls.

Damit erkennt man schon in der Angebotsphase die Komplexität eines Werkzeugs. Wände ohne Formschrägen, Hinterschnitte, Schieberbereiche oder Wandstärkenanhäufungen werden schnell erfasst. Nun beginnt der Konstrukteur mit der Konstruktion der Aktivteile. Die Splitfunktion inklusive der sehr starken Freiformflächenfunktionalität hilft beim Erstellen von Einsätzen und Schiebern die Konstruktion zu beschleunigen. Die dynamische Trennfläche erzeugt mit zahlreichen Flächenmethoden die benötigten Trenn- und Tuschierflächen.

Ist die Trennung bestimmt, erstellt das System automatisch die resultierenden Formhälften als Solid. Weiter geht es mit dem eigentlichen Mouldaufbau. Die volle Durchgängigkeit der Prozesskette in Visi hilft, die Markteinführungszeit für Produkte mit Kunststoffkomponenten zu reduzieren.

Fakuma 2014 Halle A2 / 2213