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Simulationssoftware Mit Sigmasoft Version 5.0. von Sigma Engineering, Aachen, werden mit einer neu entwickelten Solverarchitektur und einem Vernetzungskonzept die Berechnungszeiten für Thermoplastanwendungen um bis zu 50 Prozent und für Elastomeranwendungen um bis zu 80 Prozent gegenüber der Vorgängerversion reduziert. Gleichzeitig bleiben alle Vorteile der 3D-Simulation hinsichtlich Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit erhalten.

Die drastische Reduzierung der Berechnungszeiten ist einerseits eine Folge des neuen Vernetzungskonzeptes, welches die Erstellung unstrukturierter, intelligenter Netze erlaubt. Diese Netze verbessern automatisch die Netzfeinheit in Regionen mit komplexen Wärme- und Strömungsabläufen, wie zum Beispiel in Bauteilrandschichten oder dünnen Wänden, und generieren in Regionen mit weniger Wechselwirkungen gröbere Netze. Die Netze werden vom Anwender in wenigen Minuten erzeugt, ohne dass eine manuelle Nachoptimierung nötig ist.

Bei gleichbleibendem Benutzeraufwand wird so die Produktivität gesteigert und gleichzeitig der Berechnungsaufwand gesenkt. Andererseits resultieren die kürzeren Rechenzeiten aus der neuen Solvertechnologie, die durch eine vollständige Parallelisierung Verbesserungen in der Simulationsberechnung ermöglicht. Anstatt wie bisher auf maximal 2 CPUs zu rechnen, können durch eine Erweiterung der Softwarelizenz für die Berechnung bis zu 8 CPUs genutzt werden. Auf diese Weise schöpft die aktuelle Version die Mehrkerntechnologie aktueller Computer-Hardware aus. Die Verbesserung durch die neue Solverarchitektur zeigte sich schon während der Testphase der Version 5.0: die Ergebnisse beim Füllvorgang und bei der Vorhersage von Temperatur- und Druckverhältnissen sind im Vergleich zur Vorgängerversion noch genauer.

Fakuma – Halle A5, Stand 5122