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Kunststoffe bieten zudem Kostenvorteile gegenüber Metallen: Obwohl der Stückkostenpreis für Metalle niedriger ist, sind Kunststoffe aufgrund ihrer niedrigeren Verarbeitungs-, Montage- und Endfertigungskosten eine zunehmend von Anwendern bevorzugte Alternative. Zudem ist absehbar, dass die Preise von Kunststoff-Compounds weiter fallen, wenn Standardisierung und Massenproduktion greifen.

Laut der Studie von Frost & Sullivan erwirtschafteten Hochleistungskunststoffe im europäischen Automobilmarkt im Jahr 2013 einen Umsatz von 4,22 Milliarden US-Dollar und werden voraussichtlich bis zum Jahr 2019 auf über 7 Milliarden US-Dollar anwachsen. Während die jüngste Konjunkturabschwächung in vielen Ländern, aber insbesondere in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland, zu einem geringeren Autokaufinteresse geführt hat, hält das Interesse an automobilen Kunststoffen im Markt an, da sparsamere Klein- und Mittelklassefahrzeuge gefragter sind. Die Studie berücksichtigt innovative Verbindungen und Polymerblends.

(dl)