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Das neue Werk trägt der wachsenden Nachfrage nach Niederdruck-Misch- und Dosieranlagen für die Verarbeitung von ein-, zwei- und mehrkomponentigen Reaktionsharzsystemen Rechnung. Seit der Übernahme der Abteilung Dosiertechnik von Kern-Liebers 2003 hat sich die Mitarbeiterzahl des Unternehmens der Rampf-Gruppe von 62 auf heute 117 Mitarbeitern fast verdoppelt. Eine anhaltend hohe Auftragslage hatte das Werk I stark ausgelastet.

„Die Kunden haben eine enorme Nachfrage nach innovativen Anlagen der Rampf Dosiertechnik zur Verarbeitung von Reaktionsgießharzen erzeugt, der wir mit den bisher vorhandenen Kapazitäten an Anwendungstechnik, Montage und Lager nicht mehr nachkommen konnten“, erklärte Michael Rampf, geschäftsführender Gesellschafter der Rampf Holding. Der moderne Erweiterungsbau bietet über 4.000 m2 Nutzfläche für eine Erweiterung der Anwendungstechnik, eine neue Lohnfertigung und Logistik.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier fanden zwei Technologietage mit Vorträgen rund um die Dosiertechnik statt. Referenten der Partnerfirmen des Herstellers, beispielsweise Brose Fahrzeugteile, Day4 Systems, Bergquist Company sowie das IFAM Bremen und der Hersteller selbst hielten dazu Vorträge: von den Entwicklungen in den Bereichen erneuerbare Energien, über Vergussmassen und Dichtungsschäumen aus Polyurethan und Silikon und das Schäumen und Vergießen für die Automobilindustrie bis hin zu den Qualitätsanforderungen an die 2K-Klebstoffapplikation. Dass Polyurethan und die Dosiertechnik des Herstellers auch bei Haushaltsgeräten und in der Medizintechnik für eine sichere Anwendung sorgen, zeigten die Referenten der Partnerfirmen Miele & Cie. sowie der Otto Bock Kunststoff Holding.

(dw)