Beim Versiegeln von Lebensmittelverpackungen sehen die Experten der Schweizer Telsonic, Bronschhofen, ein großes Wachstumspotenzial in der Ultraschalltechnologie. Nach Analysen des Marktes und des Verbraucherverhaltens schätzt man, dass die Verbreitung der Technologie in der Zukunft von 5 auf über 20 % wachsen wird. Mit neuen, modular aufgebauten Ultraschallsystemen will das Unternehmen den Wechsel erleichtern und den Wünschen von Lebensmittelherstellern und Abfüllern entgegenkommen.

„Aus dem Markt kommen nicht zu übersehende Signale“, weiß Hartmut Möglich. „Klassische Verpackungsformen wie Dose oder Glas verlieren an Bedeutung, moderne Verpackungsformen wie Stehbeutel oder Schlauchbeutel sind deutlich im kommen“, so der Verantwortliche für den Packaging Bereich bei Telsonic. Moderne, umweltfreundliche Verpackungstechnik, die flexiblere Formen, schnelles Umrüsten und kleinere Losgrößen unterstützt, setze beim Versiegeln auf Ultraschall.

Mit sehr kurzen Schweiß- und Haltezeiten und sehr hoher Nahtfestigkeit direkt nach der Schweißung sowie sehr niedrigen Ausschussquoten erreichten Abfüller eine sehr hohe Maschineneffizienz und hohe Wirtschaftlichkeit, fasst Möglich die Vorteile des Ultraschallschweißens zusammen. In der Lebensmittelverpackung könne Ultraschall außerdem mit sehr hoher Dichtigkeit auch bei produktbenetzten Siegelzonen punkten. Darüber hinaus erwärmten sich die Lebensmittel während des Schweißvorgangs nicht.