Konzernzentrale in Köln (Bildquelle: Lanxess)

Lanxess-Konzernzentrale in Köln (Bildquelle: Lanxess)

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beträgt für Q1 242 Mio. Euro. Aus dem Ebitda im Verhältnis zum Gesamtumsatz, ergibt sich eine Ebitda-Marge von 14,3 %. Diese beschreibt das Verhältnis zwischen dem Umsatz und den Kosten des täglichen Geschäfts. Je höher die Ebitda-Marge ist, desto geringer ist der Anteil der täglichen Kosten am Umsatz. Mit einer Marge von 14,3 % bewegt sich Lanxess im Durchschnitt der Branche.

Die Absatzmengen lagen laut Lanxess über dem Vorjahresniveau. Wesentlicher Treiber dafür war die Nachfrage aus der Automobilindustrie, insbesondere im Segment Engineering Materials. Gegenläufig hingegen wirkten sich witterungsbedingte Produktionsausfälle in den USA in den Segmenten Advanced Intermediates, Specialty Additives und Consumer Protection aus. Außerdem belasteten negative Wechselkurseffekte, hauptsächlich aus dem US-Dollar, und vor allem in Deutschland deutlich gestiegene Energiekosten das Ergebnis.

Übernahmen im ersten Quartal 2021

Im Segment Consumer Protection hat Lanxess zwei Unternehmen übernommen: den französischen Biozid-Hersteller Intace und den Desinfektions- und Hygieneanbieter Theseo. Außerdem hat der Konzern Mitte Februar 2021 die zweitgrößte Akquisition seiner Unternehmensgeschichte bekannt gegeben, die des US-amerikanischen Unternehmens Emeral Kalama Chemical. Weiterhin will der Spezialchemie-Konzern in das Batteriegeschäft eingestiegen, indem er ab 2022 Elektrolytformulierungen für Tinci, einen Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriematerialien, produziert.