Mit diesem Verpackungssystem können Pharmaprodukte, wie der Corona-Impfstoff, sicher und temperaturgeführt transportiert werden. (Bild: Bito-Lagertechnik)

Mit diesem Verpackungssystem können Pharmaprodukte, wie der Corona-Impfstoff, sicher und temperaturgeführt transportiert werden. (Bild: Bito-Lagertechnik)

Mit der Nelumbox hat Tec-4-Med bereits ein speziell für Pharmatransporte und zur Medikamentenaufbewahrung zugelassenes Kühlsystem auf den Markt gebracht. Bito-Lagertechnik hat nun mit Tec-4-Med eine GDP-konforme Lösung entwickelt, die sich für die Aufbewahrung von Medikamenten und Impfstoffen in unterschiedlichen Temperaturbereichen eignet. Sie kann nun rechtzeitig zum weltweiten Impfstart zur Bekämpfung der Corona-Pandemie präsentiert werden.

„Das neu entwickelte System erfüllt auch die sehr konkreten Anforderungen an die Corona-Impfstoff-Logistik“, erklärt Nico Höler, CEO der Tec-4-Med. „Die langjährige Kompetenz aus der Logistik gepaart mit unseren digitalen Konzepten aus der Pharmabranche lassen solche Produkte entstehen. Wir freuen uns, mit unserer thermischen Hochleistungslösung für die Bereiche -80 °C, 2 bis 8 °C und 15 bis 25 °C und Laufzeiten von über 100 Stunden einen nicht nur thermisch überlegenen Transportbehälter, sondern darüber hinaus auch ein umweltfreundliches und Ressourcen schonendes Mehrwegsystem entwickelt zu haben. Die nahtlose Integration des Internets der Dinge, die nicht nur die lückenlöse Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in Echtzeit, sondern darüber hinaus auch ein digitales, diebstahlsicheres Siegel mit sich bringt, grenzt uns hierbei von allen bestehenden Lösungen am Markt sowohl in thermischer als auch in sicherheitstechnischer Hinsicht ab.“

Christian Mohr, Produktmanager der Business Unit Kunststoff Bito-Lagertechnik, kommentiert: „Wir wurden in der Vergangenheit immer wieder mit Anfragen aus dem Pharmabereich nach speziellen Transportkühllösungen konfrontiert, denn beim Transport von Impfstoffen oder Medikamenten müssen viele Richtlinien eingehalten werden, um den tadellosen Zustand der hochsensiblen Produkte zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten. Temperaturen müssen garantiert und Kühlketten gehalten werden. So hatten wir uns bereits lange vor der Pandemie umfassende Gedanken über entsprechende Prozessoptimierungen und – im Hinblick auf Industrie 4.0 – die vollständige Digitalisierung für den Bereich Logistik, Transport und Temperaturüberwachung von Pharmaprodukten gemacht.“ (sf)