Das Lindner Team Matthias Egarter, Harald Ebner, Michael Lackner, Karin Lindner, Manuel Lindner mit dem Spittaler Bürgermeister Gerhard Pirih (v.l.) beim Spatenstich. (Bildquelle: Lindner Recyclingtech)

Das Lindner Team Matthias Egarter, Harald Ebner, Michael Lackner, Karin Lindner, Manuel Lindner mit dem Spittaler Bürgermeister Gerhard Pirih (v.l.) beim Spatenstich. (Bildquelle: Lindner Recyclingtech)

Als in den 40ern des vergangenen Jahrhunderts die Maschinenfabrik Lindner ihre Pforten öffnete, befasste sich die Firma mit der Herstellung von Sägewerksmaschinerie. In den späten 80ern erfolgte dann eine Transformation, denn das Unternehmen begann sich als eines der ersten mit der Zerkleinerung und Aufbereitung von Abfällen auseinanderzusetzen und wurde so zu Lindner Recyclingtech.

„Momentan ist die Branche in einem starken Umbruch. Ständig steigen Recyclingquoten und die Qualitätsanforderungen an das Endmaterial. Wir arbeiten stets daran, neue Systeme zu entwickeln, die es unseren Kunden ermöglichen, diesen Anforderungen gerecht zu werden“, führt Geschäftsführer und Eigentümer Manuel Lindner im Rahmen der Spatenstichfeier am zukünftigen Standort Spittal-Ost aus. „Um das auch weiterhin effizient bewerkstelligen zu können, verdoppeln wir unsere Kapazitäten und setzen dabei auf modernste Fertigungstechnologien, die den Industrie 4.0 Standards gerecht werden.“

So wird die neue Firmenzentrale in Spittal-Ost aussehen. Bildquelle: Lindner Recyclingtech)

So wird die neue Firmenzentrale in Spittal-Ost aussehen. (Bildquelle: Lindner Recyclingtech)

Am über 45.000 Quadratmeter umfassenden Areal wird neben der robotergestützten Fertigung und einem modernen Logistikzentrum eine Akademie mit dem Fokus Recyclingtechnologie entstehen. Dazu konstatiert Michael Lackner, Managing Director bei Lindner: „Wir waren einer der Pioniere der Branche. Dadurch war es uns möglich ein enormes Anwendungswissen zu generieren. Heute verstehen wir uns nicht nur als Maschinenbauer und Technologiepartner, sondern auch als Wissenslieferant. Deshalb ist es uns besonders wichtig dieses Know-how ständig auszubauen, daraus neue Lösungen zu entwickeln und gewonnene Erkenntnisse systematisch aufzubereiten und weiterzugeben.“ (sf)