Die Fakuma-Virtuell ist eröffnet. (Bildquelle: P.E. Schall)

Die Fakuma-Virtuell ist eröffnet. (Bildquelle: P.E. Schall)

Die Fakuma gilt als international Anlaufpunkt, wenn es um Spritzgießen, Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Druck geht. Sie präsentiert Neuheiten rund um Material, Maschinen, Peripherie, Prozesse, Simulation, Verfahren, Technologien und Tools sowie Kunststoffbe- und -verarbeitung – in diesem Jahr virtuell. Die industriellen Anwender der Branche benötigen praktisch umsetzbare und wirtschaftliche Lösungen für die anstehenden und weitreichenden digitalen Transformationsprozesse, erst recht in konjunkturell schwierigen Zeiten. Connectivity wird daher in der Messewelt von Schall immer mehr zur gelebten Praxis. „Die Fakuma-Virtuell bietet den Ausstellern gerade in diesem außergewöhnlichen Jahr einen hohen Nutzen bei vergleichsweise geringem Aufwand. Um virtuell zu präsentieren, lädt der Aussteller einfach die ohnehin für die Messe verfügbaren Informationen in den gängigen Datenformaten hoch. Diese werden automatisch über das CMS vernetzt. Mit dem neuen, fokussierten Messezusatzangebot erreichen wir schnell und unkompliziert das geforderte Level praxisorientierter Lösungen für den technologischen Wandel. Wir sorgen so weiterhin für nachhaltigen Erfolg in der Kunststoffbranche“, erläutert Messechefin Bettina Schall.

Smart vernetzter Technologietreffpunkt

Das virtuelle Format der 27. Fakuma bietet ab sofort die zusätzliche und dauerhafte Möglichkeit, sich digital an einem Marktplatz übersichtlich und kompakt über die Premieren, Produktinnovationen und die wichtigen News der Aussteller in Sachen Nachhaltigkeit zu informieren. Die Bereiche Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Biokunststoffe rücken dabei bekanntermaßen zunehmend in den Fokus.

Auf dem virtuellen Format der Fakuma können Fachbesucher die gewünschten Informationen mittels der integrierten, thematisch fokussierten Suchmaschine über die hinterlegte Messenomenklatur perfekt selektieren oder gezielt über die Stichworteingabe relevante Treffer für ihr Business erzielen. Die generierte Trefferliste ist funktional. So hat der Besucher die Möglichkeit, an die Aussteller dieser qualifizierten Suchergebnisse eine individuelle Problemlösungsanfrage zu versenden, um ganz wie auf der realen Messe im Anschluss spezielle Lösungsansätze gemeinsam zu erarbeiten. Anbieter und Anwender können sich damit optimal auf den gemeinsamen Weg der bestmöglichen Zielerreichung für den industriellen Praxisalltag begeben.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Fakuma-Virtuell in der jetzigen Situation eine Erfolg versprechende Alternative ist, um sich unkompliziert über die Trends in der Industrie zu informieren. Besucher haben online die Möglichkeit, in kürzester Zeit viele Innovationen kennenzulernen. Bei Igus sind das unter dem Leitspruch „Tech up, Cost down. It‘s our job.“ allein in diesem Jahr über 100 Motion Plastics Neuheiten, die die Technik verbessern, Kosten reduzieren, und das bewiesen und nachhaltig.“ Oliver Cyrus, Leiter Presse & Werbung von Igus über die neuen Möglichkeiten der Fakuma.

Den persönlichen Dialog von Mensch zu Mensch wird die Fakuma-Virtuell jedoch definitiv nicht ersetzen. Die Kunstoffbranche schaut optimistisch in das nächste Jahr, wenn wieder Kunden direkt eingeladen und komplexe Anwendungen im soliden, individuellen Kontakt erläutert und entwickelt werden können. Die nächste Fakuma Internationale Fachmesse für Kunsstoffverarbeitung, findet vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen am Bodensee statt, mit der erweiterten Reichweite der Fakuma-Virtuell. (sf)