DREYCHEM_Reinigungsgranulat

In der Technikumsanlage kommt das Reinigungsgranulat Dreyclean LT zum Einsatz. (Bild: IFG Asota)

Bei der Faserherstellung mit Durchmessern bis unter 20 µm können kleinste Verunreinigungen in der Schmelze zu Produktionsproblemen führen. Nach einem längeren Anlagenstillstand reicht das Spülen mit dem üblichen Polymer nicht aus, um Ablagerungen und Agglomerationen zu entfernen. Biopolymere neigen bei höheren Temperaturen schnell zum thermischen Abbau, daher ist der Einsatz von Reinigungsgranulat angebracht. Nach dessen Verwendung sind um bis zu 20 °C geringere Verarbeitungstemperaturen im Extruder bei gleicher Durchsatzleistung möglich. Dies verbessert die Qualität der biobasierten Fasern, und der Energieverbrauch sinkt. Außerdem ist der Materialverlust gegenüber dem Spülen mit dem biobasierten Originalmaterial, das teurer ist als herkömmliche Thermoplaste, geringer.

Durch den Einsatz des Reinigungsgranulats Dreyclean LT von Dreychem konnten im Technikum die Anlaufzeit halbiert werden. Dreyclean LT ist ein mechanisch wirkendes Reinigungsgranulat, das auch ohne abrasive Rezepturbestandteile in der Lage ist, besonders hartnäckige Verkrustungen und andere Ablagerungen zu beseitigen. Dabei reicht das Einsatzspektrum standardmäßig von Polyolefinen über PET bis zu TPE und TPU bei Verarbeitungstemperaturen von 180 bis 320 °C, in der Extrusion ebenso wie beim Reinigen von Spritzgießmaschinen und -Werkzeugen.

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