Bearbeitungszelle Robobox

Werkzeuge Bauteilbearbeitungen mit Robotern, statt auf CNC-Werkzeugmaschinen, gewinnen an Bedeutung. Der Roboter ist hochflexibel und universell auf unterschiedliche Aufgaben abstimmbar, wenn auch mit geringen Einschränkungen hinsichtlich der Präzision. Vor allem ergibt sich so eine preisgünstige Lösung zur industriellen Bearbeitung. Toolcraft, Georgensgmünd, hat nun eine Robobox der Bauraumgröße H1.800xB1.800xT1.800 mm entwickelt.

Die Offline-Programmierung erfolgt in derselben Programmiersprache, wie bei CNC-Werkzeugmaschinen. Die neue Bearbeitungszelle kombiniert einen 6-Achs-Knickarmroboter von Stäubli in einem geschlossenen Fertigungsmodul mit einer 7,5 kW starken, wassergekühlten Frässpindel. Zur exakten Fixierung der Bauteile dient ein Nutentisch. Optional kann auch ein Nullpunktspannsystem oder ein Rundtisch zum Einsatz kommen. Standardaufgabe ist das Fräsen. Aber auch andere Veredelungen und Nachbearbeitungen sind möglich. Bei einem Aufgabenwechsel holt sich der Roboter ein anderes Werkzeug aus dem integrierten Werkzeugmagazin.

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