Eco Power 55 von Wittmann

Wird so auf der Interplastica zu sehen sein: Eine vernetzte Produktionszelle. Deren Basis bildet eine Eco Power 55 von Wittmann. (Bild: Wittmann Battenfeld)

Was im Bereich der digitalisierten Fertigung möglich ist, zeigt Wittmann Battenfeld auf der Interplastica, die vom 25. bis 28. Januar 2022 in Moskau stattfindet. Auf der vernetzten Produktionszelle wird man zu Demonstrationszwecken ein Teil aus der Medizintechnik fertigen. Zum Einsatz kommt dabei eine vollelektrische Spritzgießmaschine vom Typ Eco Power 55/350, die mit den Software-Paketen Hiq Flow zum Ausgleich von Viskositätsschwankungen, Hiq Melt zur Überwachung der Materialqualität und Hiq Metering zum aktiven Verschließen der Rückstromsperre ausgestattet ist.

Peripherietechnik angebunden an Maschinensteuerung

In die Unilog B8-Steuerung der Maschine sind der unternehmenseigene Roboter W918, ein gravimetrisches Dosiergerät Typ Gravimax G14, ein Segmentradtrockner Aton Plus H70 und drei Temperiergeräte der Serie Tempro Plus D als auch das MES-System Temi+ via Wittmann 4.0 integriert.

Auf der Unilog B8 kommt auch das elektronische Werkzeugdatenblatt zum Einsatz. Die mittels Wittmann 4.0 Router vernetzte Produktionszelle kann damit prüfen, ob die angeschlossenen Peripheriegeräte für den vorgewählten Produktdatensatz ausreichend sind oder ob weiteres Equipment benötigt wird.

Die Automatisierung wird über eine am Standort Nürnberg entwickelte und produzierte Easy-Zelle realisiert. Diese kommt ohne Schutztür aus. Trotz der kompakten Bauweise entsprechen sämtliche Sicherheitseinrichtungen CE-Konformität. Auf der Messe wird man darüber hinaus auch Peripheriegeräte als Stand-Alone-Lösung zeigen.

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Unternehmen

Wittmann Battenfeld GmbH

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2542 Kottingbrunn
Austria