Rüstzeitanalysen per video

SPRITZGIESSEN Eingefahrene Verhaltensweisen werden beim Rüsten oft weitergeführt, obwohl es anders vielleicht besser und schneller ginge. Um hier Optimierungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit aufzuzeigen und nachgeordnet auch umzusetzen, können Videoanalysen von Rüstprozessen weiterhelfen. Der Spritzgießmaschinen-Hersteller Arburg hat diese Analysemethode als eines der ersten Unternehmen in das Produktionsumfeld integriert und steigert dadurch seine Produktionseffizienz. Für die Einführung von SMED, des „Single Minute Exchange of Die“, frei übersetzt des Werkzeug- oder Produktionswechsels im einstelligen Minutenbereich, ist eine Videoaufzeichnung aller Abläufe sinnvoll. Ziel dieses Verfahrens zur Reduzierung der Rüstzeiten an Produktionsmaschinen oder Fertigungslinien ist es, die Zeit, in der aufgrund von Umrüstungen an den Anlagen nicht gefertigt werden kann, nachhaltig zu minimieren. SMED greift insbesondere dann, wenn ein One-Piece-Flow realisiert werden kann, ohne in die laufende Produktion eingreifen zu müssen. Dazu kann es etwa notwendig sein, nacheinander ausgeführte Abläufe gleichzeitig abzuarbeiten. Hier kann die Videoaufzeichnung und -auswertung wertvolle Hilfestellung liefern. Sind die Videos gedreht, erfolgt die Rüstschrittanalyse anhand der vorliegenden bewegten Bilder in Form einer gemeinsamen Diskussion zwischen Werkern und Vorgesetzten.

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