ARBURG 174505 Opening ARBURG Italy Ceremony

Offizielle Eröffnung der erweiterten Niederlassung in Peschiera Borromeo: Das Band durchschnitten Guido Frohnhaus (2. v. l.), Geschäftsführer Technik, Raffaele Abbruzzetti (3. v. l.), Geschäftsführer Italien, Gerhard Böhm (4. v. l.), Geschäftsführer Vertrieb und Stephan Doehler (5. v. l.), Bereichsleiter Vertrieb Europa. (Bildquelle: Arburg)

Vortrag, Rede, Gerhard Böhm

Im neuen Showroom wurden die neuen Räumlichkeiten mit über 100 Gästen Corona-konform eröffnet. (Bildquelle: Arburg)

Die Arburg Tochtergesellschaft in Italien hat ihr Gebäude in Peschiera Borromeo umgebaut und zusätzlich um 80 Prozent erweitert. Mit rund 2.000 Quadratmetern Nutzfläche bieten die neuen Räumlichkeiten nicht nur mehr Platz für intensive Anwenderbetreuung und -schulungen, sondern auch für größere Fachkonferenzen und Veranstaltungen. Die Corona-konforme Eröffnungsveranstaltung mit Open House machte den Auftakt.

Zeichen gesetzt für die Zukunft

„Mit diesem Event und dem Ausbau der Niederlassung setzen wir ein positives Zeichen in Richtung Zukunft und unterstreichen den hohen Stellenwert, den Italien als wichtigster europäischer Auslandsmarkt für uns hat“, betonte der Vertriebsgeschäftsführer Gerhard Böhm in seiner Rede. In Sachen Produkt- und Servicespektrum, Personal und Infrastruktur sei Arburg Italien nun bestens aufgestellt. „Wir sind seit fast 30 Jahren in Italien präsent und ein solider und zuverlässiger Partner für die produktions­effiziente Kunststoffverarbeitung. Unser 42-köpfiges italienisches Team unterstützt die Kunden von der anwendungstechnischen Beratung über Werkzeugtests bis zu Weiterbildungen und ausgezeichnetem After-Sales-Service“, ergänzte Raffaele Abbruzzetti, Geschäftsführer Italien.

Der vergrößerte Showroom bietet jetzt Platz für bis zu zehn Allrounder-Spritzgießmaschinen, die einen breiten Querschnitt aus dem Portfolio des Maschinenbauers präsentieren. Die Kunststoffverarbeiter können auf verschiedenen hydraulischen, hybriden und elektrischen Allroundern beispielsweise ihre eigenen Werkzeuge testen.  Der Schulungsbereich wurde um rund 30 Prozent auf jetzt 114 Quadratmeter erweitert. Ein architektonisches Highlight ist der komplett verglaste Besprechungsraum, der in den Showroom hineinragt und an das Kundencenter im deutschen Stammhaus in Loßburg erinnert.

Innovative Spritzgieß-Exponate und Anwendungen

Kunden, Besucher, Mitarbeiter

Im Rahmen des Open House konnten sich die Gäste live von der Technik des Maschinenherstellers überzeugen. (Bildquelle: Arburg)

Ein Highlight des aktuellen Open Houses war eine „grüne“ Anwendung rund um einen Allrounder 270 S compact, der das Biomaterial IamNature des Partners Maip Group verarbeitete. Die energieeffiziente Kompaktmaschine fertigte aus diesem innovativen Biocompound Salatbestecke.

Wie sich eine sehr flexible Produktion ohne Umrüsten und Sonderabläufe realisieren lässt, demonstrierte ein elektrischer Allrounder 370 E Golden Electric. Das Exponat produzierte alternierend magnetische Zahnräder und Rotoren. Die Magnetisierung des Compounds erfolgte direkt im Werkzeug. Das Beispiel zeigte, dass auch bei Standardmaschinen die Arbeit mit zwei Spritz- und Werkzeugprogrammen ohne weiteren Programmie­raufwand möglich ist.

Eine elektrische Hochleistungsmaschine Allrounder 470 A produzierte Türstopper aus dem Thermolast K von Kraiburg TPE, das über ein besonders niedriges spezifisches Gewicht verfügt. Mit dieser Spritzgießanwendung wurde demonstriert, wie eine geeignete Materialwahl das Teilegewicht sowie die Zykluszeit reduzieren kann.

Neuheiten zur ArburgXworld und zum Freeformer

Eine wichtige Rolle spielte auch das Thema Digitalisierung mit der Präsentation des Portals ArburgXworld und des Arburg Leitrechnersystems (ALS). Die Besucher konnten hier beispielsweise testen, wie die zahlreichen Apps des Portals sie beim Spritzgießen unterstützen und welche Vorteile ihnen das ALS bei der Produktionsplanung und Prozessoptimierung bietet.

Im Bereich der additiven Fertigung verarbeitete ein Freeformer 200-3X das medizinisch zugelassene Originalmaterial Resomer LR 706 des Partners Evonik zu Wirbel-Abstandshalter der Firma Samaplast. Die knochenähnlichen Implantate werden direkt in den Körper eingesetzt und lösen sich nach vorgegebener Zeit vollständig auf. (sf)

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