Spritzgießen

Spritzgießen

Wenn es darum geht, Massenartikel in schneller Taktung und bei hoher Reproduzierbarkeit herzustellen, ist Spritzguss im Kunststoffbereich das Verfahren der Wahl. Weshalb es bei uns eine eigene Unterrubrik hat.

28. Mai. 2014 | 09:59 Uhr
Mai 2014
Formenbau und Spritzgießen eng verzahnt unter einem Dach

Kleine Teile und großer Erfindergeist

Die Fokussierung auf Kleinteile und die enge Verzahnung von Konstruktion, Formenbau und Spritzgießen – Fazit unseres Hausbesuchs bei einem Verarbeiter in Neuhausen. Entstanden aus dem Formenbau, haben es die Unternehmer verstanden, durch eine gute digitale und persönliche Kommunikation die Synergieeffekte zwischen Formenbau und Spritzguss in Know-how unter anderem für das Reel-to-Reel-Verfahren umzusetzen. Präzison und Perfektion kennzeichnen die Firmenhistorie und die Identität des Unternehmens. Schnelligkeit, Flexibilität und Ideenreichtum sichern diesem Mittelständler die Wettbewerbsfähigkeit.Weiterlesen...

22. Mai. 2014 | 11:00 Uhr
Misch- und Dosiersystem Ultrablend
Klinisch rein

Misch- und Dosiersystem Ultrablend

Motan-Colortronic, Friedrichdorf, zeigt während der Medtec die neueste Version des Chargendosier- und Mischgerätes Ultrablend. Die Verarbeitung teilweiser extrem teurer Rohstoffabmischungen im hygienisch reinen Betrieb zu medizinischen Primärverpackungen, Bauteilen, Implantaten, Instrumenten und Geräten erfordert hohe Reinheit, Genauigkeiten und Kostendisziplin.Weiterlesen...

22. Mai. 2014 | 08:00 Uhr
MedPLAST 14 2014
10 Jahre MEDPLAST

Siegeszug: Kunststoffe in der Medizin

Zehn Ausgaben MEDPLAST bedeuten auch zehn Jahre Geschichte einer Branche, die stärker wächst als so manch andere Industriesparte, die knapp 100.000 Menschen beschäftigt und die hochinnovativ ist: 9 Prozent ihres Umsatzes gehen in die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Unternehmen. Die älterwerdende Bevölkerung weist darauf hin, dass diese Ausgaben nötig sind, um den bevorstehenden Wandel im Gesundheitssystem zu meistern. Dabei kommen medizinische Produkte heraus, die nicht nur sicher, sondern auch klein, leicht und schön sind – als Beispiel diente in der ersten MEDPLAST-Ausgabe im Jahr 2005 ein Inhalator. Aber auch um die medizinische Unbedenklichkeit von Kunststoffen ging es regelmäßig. Die sogenannte Biologische Bewertung von Medizinprodukten ist hier ein Thema. Die Unternehmen entwickelte über die Jahre zudem immer neue Generationen funktioneller Systeme wie nadellose Injektionsgeräte. Die dazu geeigneten Rohstoffe standen beispielsweise im Jahr 2011 im Fokus. Ob robuste Gehäuse aus ABS oder SAN: Die Rohstoffe stehen bereit und warten auf ihre Anwendung. Und genügt der Grundwerkstoff nicht, erledigt eine Beschichtung den Rest. So geschehen bei einer Atemmaske aus Silikon, deren Oberfläche auf diese Weise glatt und zugleich seidig wurde.Weiterlesen...

22. Mai. 2014 | 08:00 Uhr
Spritzgießmaschine Micropower 15/10
Mikrospitzguss mit LSR im Reinraum

Spritzgießmaschine Micropower 15/10

Mit der Verarbeitung von Flüssigsilikon im Mikrobereich werden auf der Medtec die Möglichkeiten von Wittmann Battenfeld, Kottingbrunn, Österreich, in diesem für die Medizintechnik zunehmend an Bedeutung gewinnenden Sektor aufgezeigt.Weiterlesen...

21. Mai. 2014 | 11:00 Uhr
Spritzgießmaschine Allrounder 370 A
GMP-konformer elektrischer Edelstahl-Allrounder für Reinraumproduktion

Spritzgießmaschine Allrounder 370 A

Auf der Medtec ist Arburg, Loßburg, mit einer High-End-Anwendung vertreten: Ein elektrischer Allrounder 370 A mit 600 kN Schließkraft, der speziell für die Reinraumproduktion ausgestattet ist, produziert Spritzenkörpern aus COP als Glasersatz.Weiterlesen...

19. Mai. 2014 | 11:00 Uhr
Kein Bild vorhanden
Gewindestangen für den Medizinbereich

Spritzgießmaschine Systec 120-200 C

Eine hydraulische Systec 120-200 C von Sumitomo (SHI) Demag Plastics, Schwaig, mit 1.000 kN Schließkraft fertigte auf der Chinaplas am Messestand von Demag, Ningbo, China, Zahnstangen aus Polyoxymethylen.Weiterlesen...

08. Mai. 2014 | 14:00 Uhr
Kein Bild vorhanden
Plastverarbeiter

Arburg baut zentralen Produktionsstandort aus

Am 28. April 2014 nahm Arburg den offiziellen Spatenstich für eine neue Montagehalle in Loßburg vor, die den zentralen Fertigungsstandort um 13 Prozent auf knapp 165.000 Quadratmeter erweitern wird. Erste Aushubarbeiten begannen im März 2014, die Fertigstellung ist für den Herbst 2015 vorgesehen. Durch den neuen Gebäudeabschnitt wird Arburg der steigenden Nachfrage nach großen Spritzgießmaschinen und kompletten Fertigungszellen gerecht.    Weiterlesen...

29. Apr. 2014 | 08:00 Uhr
April 2014
Arburger Technologietage 2014

2013 gut, 2014 besser!

Im Rahmen der Technologietage spricht Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter von Arburg, über das abgelaufene sowie das aktuelle Geschäftsjahr. Demnach verlief 2013 erfolgreich, auch wenn sich einige Aufträge erst im Umsatz des aktuellen Jahres widerspiegeln werden. Für 2014 fällt die Prognose dafür umso optimistischer aus. Auf seiner Leistungsschau zeigt das Unternehmen einige komplexe Anwendungen, wie die Fertigung dickwandiger Linsen im Overmould-Verfahren oder die 64-fach-Produktion von Kleinstteilen mit einer Taktzeit von 1,8 s.Weiterlesen...

29. Apr. 2014 | 08:00 Uhr
April 2014
Hybride Spritzgießmaschinen steigern die Effizienz

Weniger Maschinen für höhere Schlagzahlen

Ein Verpackungsspezialist steigert mit hybriden Spritzgießmaschinen die Effizienz in der Fertigung. Die für den Verpackungsbereich prädestinierten hybriden Schnellläufer mit Schließkräften zwischen 1500 und 5800 kN sorgen für Zykluszeiten von unter sechs Sekunden. Zum Teil sind sie mit speziellen Funktionalitäten für das Inmould-Labeling (IML) ausgerüstet. Auch tragen die Maschinen dazu bei, den Energiebdarf zu senken.Weiterlesen...

29. Apr. 2014 | 08:00 Uhr
April 2014
Barrieren in Lebensmittelverpackungen

Dauerhaft verdammt lecker

Wie lange ein Fertigprodukt genießbar ist und ansprechend aussieht, hängt – neben dem Produktalter – im Wesentlichen von den Barriere-Eigenschaften der Verpackung ab. Da die gängigen Kunststoff-Sorten wie PP vor allem gegenüber Sauerstoff durchlässig sind, setzen Verpackungs­hersteller auf Beschichtungen, vornehmlich aus EVOH. Diese verhindern ein frühzeitiges Verderben der Lebens­mittel. Um diese Barriere-Schicht auf oder in das Verpackungsmaterial zu bringen, haben sich Verfahren wie das Mehrkomponenten-Spritzgießen oder Inmould-Labeling etabliert. Seit ein paar Jahren sind aber auch andere Verfahren wie das sogenannte Inline-Barrier-Coating im Kommen, das eine Nanometer-dicke Schutzschicht in die Verpackung bringt. Ebenfalls auf dem Vormarsch sind Verpackungslösungen auf Bio-Polymer-Basis. Ein Molkeprotein verhindert hier die ­Permeation von Wasserdampf und Sauerstoff. Derzeit entwickeln dessen Erfinder Prozesse, die ein großindustrielles Produzieren ermöglichen.Weiterlesen...