Extrusions-Schmelzepumpe

Eingesetzt wird die neue Schmelzepumpe im Extrusionsprozess hinter dem Extruder. Im Vergleich zum Vorgänger lassen sich mit einer Pumpe im identischen Achsabstand deutlich höhere Durchsätze realisieren und die Schmelze wird schonender und stressfreier gefördert. (Bild: Witte)

Witte, Tornesch, präsentiert auf der K 2022 seine neue Extrusions-Schmelzepumpe der Baureihe Extru Core AT. Die Pumpe ergänzt das Zahnradpumpenportfolio um die letzte fehlende Baureihe für den Polymerherstellungs- und Verarbeitungsprozess im neuen AT-Design.

Die wesentlichen Vorteile der überarbeiteten Baureihe sind ein geringerer Wärmeeintrag und eine geringere Scherung des Polymers. Die angepasste Gehäusegeometrie und die optimierten Zahnradwellen sorgen dafür, dass ein Durchsatzplus von bis zu 40 % erreicht werden kann. Diese Werte beziehen sich auf eine Extru-Pumpe im klassischen Design im Vergleich zu der neuen Version mit einem identischen Achsabstand.

Die technische Überarbeitung sorgt zum einen für eine geringere Beanspruchung der Gleitlager - und somit für eine geringere Lagertemperatur - und zum anderen für einen signifikant verbesserten volumetrischen Wirkungsgrad. Scher- und Temperaturbelastung des Polymers werden dadurch deutlich verringert und die Produktqualität erhöht. Der Verschleiß an den Kernkomponenten wie Gleitlager und Zahnradwellen wird reduziert.

Angeboten wird die Extrusions-Schmelzepumpe in den fünf gängigsten Baugrößen. Die Baugrößen decken einen Förderbereich von 98 ccm/U bis 1555 ccm/U ab. Das entspricht einem Fördervolumen von 250 kg/h bis 8.000 kg/h, abhängig vom jeweiligen Polymer. Weitere Größen werden folgen. Für die Schmelzepumpe steht eine Vielzahl an Werkstoffen und Dichtungssystemen zur Verfügung. Je nach Anwendungsfall kommt eine einfache Gewindewellendichtung, eine gekühlte Gewindewellendichtung oder eine Kombination von Stopfbuchspackung und Gewindewellendichtung zum Einsatz.

Das Gehäuse und die Deckel werden in verschiedenen Werkstoffen angeboten. Je nach Anwendung, Prozess und gefördertem Medium werden die Gehäuse aus warm- und verschleißfestem Stahl 1.6582 oder aber aus unterschiedlichen Edelstahlen angeboten. Die Pumpen können für Drücke bis 320 bar, Temperaturen bis 400 °C und Viskositäten bis 40.000.000 mPas eingesetzt werden. Die klassischen Anwendungsbereiche finden sich in der Extrusion von beispielsweise PS, PET, PVC, PC, PMMA, HDPE, LDPE, LLDPE, PP oder PEEK. Zudem eignen sie sich für die Herstellung und Verarbeitung von Virginpolymeren und auch Anwendungen mit Rezyklaten.

K 2022: Halle 10, Stand E 22

Quelle: Witte

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(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

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