Playmobilmännchen vor einem VW-Käfer

Was tut sich in Sachen Rezyklateinsatz im Automobilbau? Der PLASTVERARBEITER hat nachgehakt. (Bild: Steinar Engeland – Unsplash.com)

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst auch im Automobilbau angekommen. Der Mobilitätswandel hin zu alternativen Antrieben wie der Elektromobilität befeuert auch den Einsatz ressourcenschonender Materialien. Hersteller setzen bei ihren Bauteilen vermehrt auf den Einsatz von Rezyklaten. Beispiele im automobilen Umfeld gibt es bereits zuhauf. In einem Audi Q4 E-Tron werden bis zu 27 Bauteile eingesetzt, die anteilig aus Rezyklaten aus industriellen Produktionsabfällen oder Altmaterial, also Post-Industrial-Rezyklaten (PIR), bestehen. Scheinwerferaufnahmen, Radlaufschalen, Bodenverkleidungen oder auch Radspoiler bestehen hier zu großen Teilen aus Sekundärrohstoffen. Ziel der Automobilisten ist es, über den gesamten Lebenszyklus CO2-Emissionen zu reduzieren. Volkswagen selbst gibt an, dass bereits heute – bezogen auf das Gesamtgewicht – viele Fahrzeuge der eigenen Marke zu rund einem Drittel aus metallischen und erdölbasierten Rezyklaten bestehen.

Sicher ist: Ohne eine funktionierende Kreislaufwirtschaft wird es auch im Automobilbau nicht gehen. Die Redaktion des PLASTVERARBEITER wollte deshalb von verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette wissen, mit welchen Herausforderungen sich die Automobilbranche beim Rezyklateinsatz konfrontiert sieht, welche Anforderungen Rezyklate mit sich bringen und wie die Verfügbarkeit der Materialien sichergestellt werden kann.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

Mobility & Polymer Summit 2022

Logo Mobility & Polymer Summit
29. & 30. November 2022, Süddeutscher Verlag, München (Bild: Redaktion KGK)

Alle neuen Technologien in den verschiedenen Mobilitätskonzepten erfordern Bauteile und Komponenten aus Kunststoff. Doch eine Kernfrage der Zulieferer lautet: Wohin geht die Reise und welche Produkte und Anforderungen sind für neue Fahrzeuge und Antriebe gefragt? Auf dem Mobility & Polymer Summit gehen wir dieser Frage nach und lassen führende Experten aus der Automobil- und der kunststoffverarbeitenden Zulieferindustrie zu Wort kommen. Wir geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Ausblicke auf neue Produkte.

Link zum Mobility & Polymer Summit

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