Compounder mit abgekoppelter Zweischnecken-Austragseinheit

Der neue Compeo-LAB-Compounder mit abgekoppelter Zweischnecken-Austragseinheit. (Bild: Buss)

Condition-based Monitoring, die kontinuierliche Erfassung von Parametern, die Auskunft über den Zustand einzelner Bauteile und ganzer Baugruppen einer Maschine oder Anlage geben, ist die Basis des neuen Sense-HUB-Service-Produkts des Unternehmens. Sensoren zur Erfassung von Prozessbereichs- oder Schwingungsdaten sowie anderen Messgrößen geben Aufschluss über den Zustand des Fertigungssystems an kritischen Stellen von Maschinen wie Knetern, Austrags- und Dosiereinheiten, Granulatoren, Heiz- und Kühlgeräten. Nach der Analyse der Daten kann der Anwender die visualisierten Ergebnisse im Sense-HUB-Dashboard auf einem Service-Portal abrufen. Der Service übernimmt die Überwachung, Auswertung und Planung eventuell erforderlicher Wartungs- oder Reparaturarbeiten in direkter Absprache mit dem Anwender. Über die Compoundiereinheit des Ko-Kneters hinaus, kann der Service auf weitere Komponenten ausgedehnt werden, um zusätzliche Sensordaten für die Bewertung des Maschinenzustands zu erhalten und eine hohe Produktionszeit zu erreichen.

Fokus auf Gesamtanlagen

Höhere Komplexität wird bei Bedarf in Form von Gesamtanlagen für verschiedene Anwendungen geliefert. Diese konzipiert und realisiert das Unternehmen in zunehmendem Umfang als Systemlieferant und arbeitet dabei mit ausgewählten Herstellern zusammen. Je nach Umfang des Projektes umfassen solche Anlagen nicht nur das Dosieren, Kneten, Austragen und Granulieren, sondern auch eine Vielzahl weiterer Komponenten, wie Filter, Kühler, Material-Handling-Systeme, die Qualitätssicherung, Reinraumkonzepte und mehr.

Ko-Kneter mit mehr Universalität

Im Zentrum aller gelieferten Anlagen steht jeweils ein Ko-Kneter der Compeo-Baureihe, die darauf ausgelegt ist, erhebliche Mengen an Additiven schonend und gründlich in Basismaterialien einzumischen. Das modulare Maschinenkonzept ist dabei so flexibel, dass für jede Anwendung eine speziell konfigurierte Compoundierlinie verfügbar ist – für alle Temperaturbereiche bis 400 °C und für alle Kunststoffe, von temperaturempfindlichen Duroplasten bis zu anspruchsvollen technischen Thermoplasten.

Die fünf Produktions-Baugrößen mit Durchsatzleistungen von, je nach Anwendung, 100 bis über 12.000 kg/h ergänzt jetzt der neue kompakte und benutzerfreundliche Laborcompounder Compeo LAB mit Durchsätzen von 50 bis 100 kg/h für Entwicklung, Prozessoptimierung und kleine Produktionskampagnen. Er verfügt über sämtliche Vorteile der großen Ko-Kneter, einschließlich der Kombination von zwei-, drei- und vierflügeligen Schneckenelementen, und ermöglicht einen präzisen und zuverlässigen Scale-up von Prozessparametern auf Produktionsverhältnisse.

K 2022: Halle 16, Stand A59

Quelle: Buss

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