Compoundieranlage in Krefeld-Uerdingen

Auf der Compoundieranlage von Coperion produziert Lanxess bei sehr hohen Durchsatzraten hochverstärkte Polyamid-Compounds. (Bild: Lanxess, Krefeld-Uerdingen )

Die Gesamtanlage betreibt Lanxess, Köln, am Standort Krefeld-Uerdingen, wo der Spezialchemiekonzern Polyamid 6, Polyamid 66 und Polybutylenterephthalat (PBT) in besonders hohen Durchsatzmengen produziert. Kern der Anlage ist ein Hochleistungs-Doppelschneckenextruder ZSK 92 Mc18 von Coperion, Stuttgart.

Um diesen Ausstoß bei entsprechend geforderter Produktqualität zu gewährleisten, wurde die Gesamtanlage mit zusätzlichen Features ausgestattet, die einen hohen Automatisierungsgrad sichern. Dazu zählt beispielsweise die Strangzuführung ASC von Coperion Pelletizing Technology, die die Polymerstränge beim Austritt aus dem Doppelschneckenextruder vollautomatisch zum Granulator befördert. Die Anlage ist eine von mehreren Coperion-Linien am Standort Krefeld-Uerdingen.

Schlüsselfertige Komplettlösung

Die Compoundierlinie wurde als schlüsselfertige Komplettlösung realisiert: vom Engineering bis hin zur Inbetriebnahme. Von der hochmodernen Rohmaterialaufgabe, über die Förderung, Compoundierung bis hin zur Granulier- und Klassiertechnologie sind sämtliche Prozessschritte optimal aufeinander abgestimmt und logistisch sinnvoll in einen Stahlbau integriert. Die Basis für den vollautomatischen Betrieb der Compoundieranlage.

Hohes Drehmoment und Anpassungen für hohe Compound-Durchsätze

Der Hochleistungsextruder ZSK 92 Mc18 verfügt über ein sehr hohes Drehmoment von 18 Nm/cm³. Der ZSK-Doppelschneckenextruder ist mit einer zweiwelligen Seitenbeschickung ZS-B und einer Seitenentgasung ZS-EG ausgestattet. Für das Herstellen der Polyamid-Compounds wurde auch der Spritzkopf SK92 entsprechend optimiert. Aufgrund des intelligenten Temperierkonzepts lässt sich die Temperatur sehr homogen verteilen, so dass die Stränge auch bei hohen Durchsatzraten über die gesamte Breite der Lochleiste vollkommen gleichmäßig austreten. Hinzu kommt die optimierte Fließgeometrie, dank der die Polyamidschmelze sehr schonend behandelt und eine hohe Compoundqualität erzielt wird. Die Lochleiste lässt sich in der neuen Ausführung des SK92 unkompliziert wechseln.

Die vollautomatische Strangzuführung von Coperion Pelletizing Technology leitet die extrudierten Stränge über eine wasserüberspülte Rutsche und ein nachfolgendes Förderband automatisch zum Einzugswerk des Stranggranulators SP 700 HD. Das Anfahren erfolgt damit ebenso vollautomatisch wie das Fördern und Einfädeln der Stränge bei Strangabrissen. Es erfolgt kein Produktverlust und die laufende Produktion wird nicht unterbrochen.

Quelle: Coperion

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