Kompressorraum

Das Bundesamt für Wirtschaft fürder bis 2022 energieeffiziente Anlagen. (Bild: Atlas Copco)

Noch fördert der Staat Investitionen in effiziente Querschnittstechnologien. Dazu zählen auch Kompressoren, Adsorptionstrockner sowie die übergeordneten Steuerungen für Druckluftstationen. Das Einsparpotential ist groß, denn mit über 70 % stellen die Energiekosten den Hauptanteil der Lebenszykluskosten (Life Cycle Cost, LCC) eines Kompressors dar. Heutige Druckluftkompressoren helfen zudem, CO2-Ziele nach Unternehmensvorgaben zu erreichen.

Gefördert werden Einzelmaßmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von mindestens 2.000 und maximal 200.000 Euro. Förderfähig sind öleingespritzte und ölfrei verdichtende Kompressoren von 2,2 bis 500 kW und Druckerhöhungen von 4 bis 15 bar. Dazu zählen alle öleingespritzten Schraubenkompressoren des Herstellers der Typen GA VSD+ mit 7 bis 110 kW Leistung. Der Zusatz „VSD+“ (Variable Speed Drive) bezeichnet die drehzahlgeregelten Kompressoren, die Energieeinsparungen von bis zu 50 % im Vergleich zu einer Volllast-Leerlauf-Regelung ermöglichen und somit die Vorgaben der BAFA erfüllen. Auch viele Modelle ohne Drehzahlregelung der GA-Reihe erreichen Dank ihrer effizienten Arbeitsweise die BAFA-Anforderungen.

Der Hersteller bietet einen kostenfreien Service zur Ist-Analyse zum Messen des Stromverbrauchs der Druckluftanlage an. Mit einem kostenlosen Energie-Spar-Rechner kann ein Unternehmen das Einsparpotential selber prüfen. Der Anlagenhersteller kann außerdem ermitteln, wie hoch die Energieeinsparung sein kann und wie die Abwärme optimal zur Energierückgewinnung einsetzbar ist.

 

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