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Dr. Stefan Eimeke ist Geschäftsführer von Ewikon, Frankenberg.

Dr. Stefan Eimeke ist Geschäftsführer von Ewikon, Frankenberg.

Aufgrund der nach wie vor sehr dynamischen Lage ist es sehr schwierig, hier Aussagen zu machen. Wahrscheinlich wird 2021 noch einmal ein schwieriges Jahr, in dem verschiedene Branchen weit weniger in Kapazitätsausweitungen investieren werden als in den Jahren zuvor. Aufgrund unserer bereits erwähnten breiten Ausrichtung sehen wir uns aber flexibel genug aufgestellt, um auf unterschiedliche Szenarien reagieren und Umsatzausfälle kompensieren zu können. Daher blicken wir bei Ewikon optimistisch auf das kommende Jahr.

SKZ Bild Bastian

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian ist Institutsdirektor des FSKZ in Würzburg. (Bildquelle: FSKZ)

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, ist Institutsdirektor des FSKZ, Würzburg.
Unsere Erwartungen für die Kunststoffindustrie für das Jahr 2021 sind gedämpft optimistisch. Leider werden einige Spätfolgen der Pandemie, die bis jetzt durch verschiedenste Maßnahmen noch nicht signifikant an die Oberfläche gekommen sind, durchschlagen. Arbeitsplatzabbau, Wegfall von Kunden und Insolvenzen werden wohl allen weh tun. Andererseits wird die Kunststoffindustrie mittelfristig gestärkt aus der Krise kommen können, da das Potential der vielfältigen Produkte noch lange nicht ausgeschöpft und in einigen Bereichen noch gar nicht erkannt wurde. Für das SKZ erwarten wir in 2021 in der 2. Jahreshälfte an die Entwicklung der letzten 10 Jahre anknüpfen zu können. Die hierbei entscheidenden zukunftsorientierten Maßnahmen, der Neubau eines modernen Technologietransferzentrums in Würzburg, die Erweiterung am unserem Standort in Selb sowie letztlich ein engagiertes und qualifiziertes Team an Mitarbeitenden erlauben uns hierbei aktiv die Zukunft zu gestalten.

Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb, KC, Kundencenter,

Gerhard Böhm ist Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, Loßburg.

Gerhard Böhm ist Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, Loßburg.

Obwohl sich der Markt schon im vergangenen Herbst schwächer zeigte, haben wir das Jahr 2019 mit einem Umsatz von 738 Mio. EUR abgeschlossen – und lagen damit nur zwei Prozent unter dem Rekordwert von 2018. Es hatte sich aber schon da abgezeichnet, dass wir 2020 kein neues Umsatzhoch erreichen werden. Darauf haben wir uns frühzeitig eingestellt. Dann kam das Corona-Virus hinzu, das uns ausgebremst hat. Wir sehen aber, dass sich in der Medizintechnik einiges tut, da durch die Pandemie zum Beispiel Laborausrüstung stark nachgefragt ist. Auch der Packaging-Bereich läuft gut, nicht jedoch die Branche Automobil, in die aufgrund des strukturellen Wandels hin zur Elektromobilität schon vor der Krise wenig investiert wurde. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Seitwärtsbewegung auf dem Markt noch eine Weile andauern wird, also auf alle Fälle noch bis weit ins Jahr 2021 hinein. Welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Krise langfristig haben wird, lässt sich heute im Detail nicht treffsicher zuordnen. Dennoch ist uns nicht bange vor der Zukunft. Beim Blick nach vorne hilft es sehr, dass wir ein finanziell und politisch unabhängiges Familienunternehmen sind. Wir haben in den vergangenen, wirtschaftlich hervorragenden Jahren mit Weitsicht investiert und verfügen über einen ausreichend langen Atem, um mit unseren hoch qualifizierten Mitarbeitern die geplanten Innovationen heute und in Zukunft konsequent umzusetzen.


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