Bild des 3D-Druckers

Höhere Aufbaugeschwindigkeiten und eine verbesserte Bauteilgüte erzielt das neue Modell. (Bild: AIM3D)

Der Multimaterialdrucker kann bis zu drei Materialien verarbeiten. Dies ermöglicht zwei Baumaterialien und ein Stützmaterial. Das erweiterte Baufeld von 510 x 510 x 400 mm³ erschließt nun eine Vielzahl von Anwendungen. Der Bauraum ist mit bis zu 200 ºC temperierbar, um die Spannungen im Bauteil zu reduzieren und Hochleistungswerkstoffe, wie PEEK, PEI, PSU und PPS mit und ohne Faserfüllung, zu verarbeiten. Die deutlich gesteigerte, werkstoffabhängige Baurate beziehungsweise Aufbaugeschwindigkeit liegt bei bis zu 250 cm³/h (bei Verwendung einer 0,4 mm Düse). Durch den Einsatz von Linearmotoren und einem stabilen Mineralgussbett wird es möglich, auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr präzise zu fahren und damit das Potential der Technologie zu erschließen.

Das neue Modell des Rostocker Unternehmens wird als Prototyp auf der Formnext 2021 ausgestellt. Nach einer Beta-Phase mit Pilotverarbeitern soll die ExAM 510, nach Angaben des Herstellers, zur Formnext 2022 serienreif sein.

Formnext: Halle 12.1, Stand A66

Quelle: AIM3D

 

Composite Extrusion Modeling

Das Composite Extrusion Modeling (CEM-Verfahren) kombiniert den bereits weltweit etablierten Metallspritzgießprozess (MIM-Verfahren) mit den Verfahrenstechniken aus der additiven Fertigung.

Dabei orientiert es sich in den Grundzügen sowohl am Fused Deposition Modeling (FDM-Verfahren), als auch am Selective Laser Melting (SLM-Verfahren) und schafft somit eine optimale Verschmelzung der konventionellen Produktion mit der innovativen additiven Fertigung.

Das Resultat ist ein sehr einfaches Verfahren, welches auf kostengünstigen und breit verfügbaren Spritzgießgranulaten basiert und die Freiheiten der additiven Fertigung ohne Gussformen bietet. Dabei sinken durch das CEM-Verfahren nicht nur die Materialkosten erheblich, auch die Maschinenkosten können drastisch reduziert werden. Bereits bekannte Problemstellungen der Metallfertigung, wie zum Beispiel die Eigenspannungen, werden im CEM-Verfahren deutlich reduziert.

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