Die Umsätze in der Kunststoffverarbeitung sind im Jahr 2019 um 2,1 Prozent gesunken, im Vorjahr waren sie noch um 1,4 Prozent gestiegen. Im Inland lag der Rückgang bei etwas mehr als -2,4 Prozent, fiel damit deutlich stärker aus als im Auslandsgeschäft, welches um -1,6 Prozent schrumpfte. Besonders deutlich waren die Einbußen außerhalb der Eurozone, wo sie knapp -2,4 Prozent betrugen. Die Eurozone bremste den Rückgang des Auslandsgeschäfts etwas ab. Dort wurden real „nur“ um -1,2 Prozent weniger umgesetzt. Der starke Rückgang im Inland ist natürlich teilweise ebenfalls exportbedingt, ist er doch durch nachlassende Nachfrage aus exportorientierten Bereichen wie dem Maschinenbau und der Automobilbranche induziert.