PV1218_Trendbarometer_2

Preisbereinigt waren die Umsätze in der Kunststoffverarbeitung noch im zweiten Halbjahr 2017 weiter kräftig gestiegen. Mit knapp fünf und über sechs Prozent  wurden sagenhafte Erfolge erzielt. Und dies auf breiter Linie, in allen Teilmärkten. Im ersten Quartal 2018 fiel der Zuwachs mit 3,8 Prozent schon etwas niedriger aus, aber war alles andere als enttäuschend. Ausschlaggebend für das geringere Wachstum waren einmal stark sinkende Zuwächse im Inland, aber vor allem die auf ein Drittel geschrumpfte Wachstumsrate im Nicht-Euro-Ausland. Während sich das Wachstum im zweiten Quartal 2018 auf breiter Front weiter leicht verlangsamte, schaffte man im Auslandsgeschäft außerhalb der Eurozone nur noch eine schwarze Null. Im dritten Quartal 2018 stagnierte nun das Geschäft im Inland, im Nicht-Euro-Raum gab es einen über zweiprozentigen Einbruch, und nur noch die Eurozone hielt mit knapp zwei Prozent Plus dagegen. Daraus resultierte insgesamt eine Null. Der Oktober konnte die Stimmung mit einem halben Prozent Plus etwas aufhellen. Zu verdanken war das den Exporten in die Eurozone, die mit 2,1 Prozent Plus den Rückgang im Nicht-Euro-Raum kompensieren konnten und die stagnierenden Umsätze (glatte Null) im Inland wettmachten. Insgesamt ergab das ein schmales Plus von 0,3 Prozent.