Konnten die Hersteller von Technischen Teilen und Konsumwaren im Januar/Februar 2020 den freien Fall noch etwas abbremsen, so hat sich das im März völlig erledigt. Mit 15,4 Prozent Minus gab es einen Einbruch in einer Größenordnung, wie wir ihn zu Beginn der Krise 2008/2009 ab dem zweiten Halbjahr 2008 erlebt haben.  Zwar sind wir noch deutlich von den Werten zwischen einem Viertel und knapp 30 Prozent Minus entfernt, die sich in der Hochphase der Krise eingestellt haben. Aber es ist wohl damit zu rechnen, dass sich der Abwärtstrend im April noch einmal deutlich beschleunigt hat. Da wir es nicht mit einer wirtschaftlich bedingten Rezession zu tun haben, sondern mit einem administrativ herbeigeführtem teilweisen Wirtschaftstillstand, gibt es die Hoffnung, dass der Spuk demnächst wieder vorbei sein könnte und die Produktion wieder anzieht. Aber eine wirkliche Erholung scheint noch in einiger Ferne. Das Produktionsniveau dürfte noch einige Zeit niedriger liegen als zu den Hochzeiten.