2017 waren Technische Teile und Konsumwaren mit sechs Prozent Plus überragend ins Jahr gestartet. Im zweiten Quartal 2017 fiel das Wachstum dann schwach aus, im zweiten Halbjahr zog es dann wieder auf Werte bis fünf Prozent an. Angesichts der Vorgabe aus dem ersten Quartal 2017 war es wegen des Basiseffekts nicht wirklich verwunderlich, dass das Wachstum zu Jahresanfang 2018 sehr spärlich blieb. Und es war auch zu erwarten, dass die Produktion im zweiten Quartal vielleicht wieder stärker wachsen würde.  Im dritten Quartal 2018 waren wegen des starken Zuwachses im Vorjahresquartal von vorneherein keinen großen Sprünge zu erwarten, aber den Produktionsrückgang um 1,5 Prozent hatte wohl vorher niemand auf dem Plan. Neben konjunkturbedingten Abkühlungseffekten schlugen hier auch die (zulassungs- und nachrüstungsbedingten) Produktionsverzögerungen und Absatzschwierigkeiten bei der Autoproduktion im Gefolge der Dieselaffäre durch. Auch im vierten Quartal dürfte sich hier kein Lichtblick ergeben haben.