Nach dreieinhalb Jahren teils heftigem Wachstum mussten Technische Teile und Konsumwaren im dritten Quartal 2018 erstmals wieder einen Rückschlag verdauen. In der Folgezeit wurde es dann nicht besser – sondern schlimmer. Der Tiefpunkt wurde mit über sechs Prozent Produktionsrückgang im zweiten Quartal 2018 erreicht, beinahe eine Verdoppelung der Fallgeschwindigkeit aus dem Quartal direkt davor. Von Juli bis September 2019 hat sich die Situation etwas „verbessert“, der Rückgang wieder mehr als halbiert. Es ist keineswegs ausgemacht, dass sich die Situation im vierten Quartal weiter entspannt haben könnte. Aber vermutlich hat sie sich auch nicht wieder verschlechtert. Aktuell liegt der Produktionswert ziemlich genau zehn Prozent unter seinem Höchststand von über 5,5 Milliarden EUR aus dem ersten Quartal 2018. Ob man es trotzdem in der Jahresbilanz wieder über die Marke von zwanzig Milliarde geschafft hat, muss vorerst offen bleiben. Es wird auf jeden Fall knapp werden.