PV1218_Trendbarometer_1

Im ersten Halbjahr 2018 standen noch alle Signale auf Grün, die Produktion bewegte sich in ihrer typischen Wellenbewegung weiter klar nach oben. Im Juni wurde immerhin noch ein Plus von 1,9 Prozent erreicht. Mit Beginn des zweiten Halbjahres änderte sich das Bild. Im Juli sank die Produktion um ein halbes Prozent. Was aber auch noch keinen Anlass zur Sorge hätte sein können, denn im Vorjahresmonat war mit knapp sechs Prozent Plus der höchste Zuwachs der letzten Jahre erzielt worden. Auch danach waren die Wachstumsraten außerordentlich hoch geblieben, in jedem Monat lagen sie bei mindestens 4,3 Prozent,  meist deutlich höher. Seit August 2018 hat sich nun das Minus auf Werte zwischen -1,3 Prozent und -1,7 Prozent ausgeweitet. Das ist kein positives Zeichen, aber noch nicht wirklich besorgniserregend, wenn man die starken Vorgaben der Vorjahresmonate dagegen stellt. Auf jeden Fall ist es aber eine Trendwende, die Branche muss sich auf raueres Fahrwasser einstellen. Wie ungemütlich es werden könnte, ist derzeit noch nicht abschätzbar.