Im Februar schien der Abwärtstrend schon mit -0,7 Prozent fast zum Stillstand gekommen. Seit Beginn der Rezession im Juli 2018 war das der drittbeste Wert, der vor allem deshalb bemerkenswert ist, weil im Vorjahresmonat sogar ein kleines Plus erzielt worden war, der Basiseffekt eigentlich eine schlechtere Entwicklung hätte erwarten lassen. Man durfte sich also zu Recht Hoffnung machen, dass die Rezession nun demnächst mal zu Ende gehen würde. Aber im März gab es dann ein Minus von neun Prozent. Geht man einmal davon aus, dass die Produktion in der ersten Hälfte des März nur leicht gesunken war, dann muss sie in der zweiten Hälfte zweistellig eingebrochen sein. Vermutlich werden wir im April ebenfalls ein zweistelliges Minus zu verzeichnen haben. Im Mai könnte sich dann die Abwärtsdynamik etwas abgeschwächt haben, weil in vielen Betrieben die Arbeit wieder etwas hochgefahren wurde. Aber das bleibt vorerst Spekulation. Auf jeden Fall wird uns das zweite Quartal einen weiteren kräftigen Produktionsrückgang bescheren.