Die kurzfristige Betrachtung zeigt für 2018 ein jähes Ende des langen ununterbrochenen Aufschwungs im Juli. Vorher war die Produktion in 41 Monaten seit Februar 2016 unaufhaltsam geklettert, anfangs weniger schnell, dann immer schneller. Die Zuwächse schwankten immer mal wieder, aber das durchschnittliche Wachstum zeigte klar nach oben. Bis zum Januar 2018 konnte es sich noch über fünf Prozent halten. Seitdem gingen die Wachstumsraten zwar wieder zurück, aber noch im Juni 2018 wurden knapp zwei Prozent erreicht. Was im Juli mit einem leichten Rückgang begann, weitete sich dann immer mehr aus. Im November sank die Produktion gegenüber dem (rekordverdächtigen) Vorjahresmonat um 3,5 Prozent. Man ist wieder dort angekommen, wo man im ersten Halbjahr 2017 schon stand.