Betrachtet man die Geschäftsentwicklung 2020 zeigt sich ein altbekanntes Muster: Das Ausland (ausgenommen die Eurozone) entwickelt sich klar besser als die Eurozone, oder in diesem Fall weniger schlecht. Selbst das Inland geht nicht so stark zurück wie die Umsätze in der Eurozone. Diese war lange Zeit eine Konjunkturstütze, weil die deutschen Verarbeiter dort Marktanteile gewinnen konnten, während die heimische Kunststoffwarenproduktion sehr gelitten hat. Aber die Lage ist in vielen Euroländern teilweise, nicht nur coronabedingt, so schlecht, dass sie ihre Stützfunktion verlieren. Die mittelbare Zukunft liegt wohl eher im Export in Länder außerhalb der Eurozone, vorzugsweise Nordamerika und Asien, als im Euroausland. Und auch das Inland könnte stärker wachsen, wobei ein großer Teil des Inlandsabsatzes exportinduziert ist (Zulieferteile).