PV0418_Trendbarometer_3

War bisher meist der Export die Triebfeder der Konjunktur, hat das Inland im vierten Quartal so gut wie gleichgezogen, der Wachstumsvorsprung des Auslandsgeschäfts war nur noch minimal. Dass das Auslandsgeschäft überhaupt noch einen Vorteil hat, liegt alleine an der Eurozone. Außerhalb derselben ist die Wachstumsdynamik gegenüber dem dritten Quartal deutlich zurückgegangen, während das Wachstum im Euroraum stark angezogen hat. Betrachten wir die ersten beiden Monate 2018, dann zeigt sich eine Bestätigung des Trends: Inland und Ausland wachsen im Gleichschritt. Das Wachstum in der Eurozone steuert an zusätzlicher Dynamik bei, was die Geschäfte außerhalb des Euros zunehmend an Dynamik einbüßen. Wenn allerdings der Nicht-Euroraum so sehr an Fahrt verliert, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich das über die Zulieferkette auch auf die Geschäfte im Euroraum auswirkt, die Entwicklung dann deutlich weniger positiv verlaufen würde als bisher. Exportierende Unternehmen im Euroraum würden dann weniger in den Weltmarkt exportieren und deshalb weniger Zulieferteile von deutschen Kunststoffverarbeitern ordern