PV0118_Trendbarometer_5

Im Jahresverlauf zeigen sich bei der Geschäftsentwicklung deutliche Unterschiede zwischen dem Inlandsgeschäft und den Exporten. Die Auslandsnachfrage entwickelte sich anfangs weit schneller als der Inlandsmarkt. Im zweiten Quartal glich sich die Entwicklung weitgehend an, was gleichzeitig auf beschleunigtes Wachstum im Inland wie auf Verlangsamung des Wachstums im Ausland zurückzuführen ist. Im dritten Quartal gewann das Inland weiter an Wachstumstempo, die Auslandsgeschäfte zogen aber wieder davon, in besonderem Maße durch die Geschäfte außerhalb der Eurozone bedingt. Im Oktober und November glich sich die Entwicklung bei leicht höherem Wachstum wieder an. Das Inland legt noch schneller zu, die Dynamik im Export insgesamt ging zurück. Was wiederum allein auf die Geschäfte außerhalb des Euroraumes zurückzuführen ist, die nur noch halb so schnell wuchsen wie vorher. Der Export in den Europaraum gewann hingegen noch etwas an Dynamik. Sämtliche Teilmärkte wachsen mit mindestens 4,2 Prozent, der Export in den Euroraum mit knapp acht Prozent fast doppelt so schnell wie in die Nicht-Euro-Länder (4,2 Prozent). Das Inland wächst mit 6,2 Prozent.