In den ersten sieben Monaten 2020 ging das Umsatzvolumen insgesamt etwas weniger stark zurück als die Produktion. Zum Teil wurden demnach noch alte Aufträge abgewickelt. Nicht überraschend war der Einbruch im Inland leicht schwächer als im Ausland, denn hierzulande war der Lockdown deutlich weniger rigoros als in Nachbarländern. Die Folgen der Schärfe des Lockdowns zeigen sich, wenn man die Entwicklung in der Eurozone und außerhalb vergleicht. Der Export in Nicht-Euroländer ging um -8,8 Prozent zurück, das Geschäft in der Eurozone aber gleich um -11,5 Prozent, also beinahe um drei Prozentpunkte stärker. Andererseits hätte man auch mit einem noch heftigeren Einbruch rechnen können, denn die Meldungen aus wichtigen Ländern wie Frankreich, Spanien oder Italien zeichneten ein drastisches Bild von Einschränkungen. Aber vermutlich haben die osteuropäischen Länder, die anfangs kaum von der Pandemie betroffen waren, den Einbruch abgebremst.