Vom Gesamtumsatz der EU-Verpackungsmittelhersteller entfallen nicht ganz zwölf Milliarden Euro oder knapp 20 Prozent auf die deutschen Anbieter. Der Abstand zu den beiden Nächstgrößten Italien und Frankreich ist in diesem Segment vergleichsweise knapp. Dies liegt daran, dass diese beiden Pionierländer bei Plastikflaschen sind, während sich in Deutschland die Glasflasche deutlich länger gehalten hat. Es gibt aber auch einen weiteren Grund: Wenn andere Teile der Kunststoffverarbeitung in einem Land nicht so bedeutend sind, steigt zwangsläufig die relative Bedeutung der Packmittelproduktion. Die ersten sechs Länder (einschließlich des Vereinigten Königreichs) tragen 77 Prozent oder mehr als drei Viertel des Umsatzes bei.