Die Baubedarfshersteller hatten entgegen dem Branchentrend seit Juli 2018 eine starke Wachstumsphase, die in den ersten fünf Monaten des neuen Jahres boomartige Züge angenommen hatte. Im Juli gab es dann einen kleinen „Rückschlag“, eher so etwas wie eine „tiefrote Null“. Seither konnte man wieder Pluszeichen sehen, aber bei Werten von maximal einem Prozent. Im Oktober dann erstmals ein richtiges Minus von -4,2 Prozent. Der Boom int diesem Teilsektor ist definitiv vorbei, an ein dauerhaftes Minus wollen wir nicht glauben. Aber man darf die politisch induzierten Risiken für die Baubranche nicht unterschätzen, die mit den Schlagworten „Baulandknappheit“ bzw. „Baulandverknappung“ und „Mietpreisbremse“ umschrieben werden können und mit grün-roten Enteignungsphantasien verbunden sind. Diese werden den Wohnungsbau weiter schwächen und die Wohnraumknappheit nochmals deutlich verschärfen. Bau- und ihre Zulieferindustrien leiden darunter.