2019 gingen die geleisteten Stunden pro Kopf in den ersten sieben Monaten um -1,7 Prozent zurück.  Trotzdem stieg die Lohn- und Gehaltssumme pro Kopf noch um 2,2 Prozent, vermutlich aufgrund von Tariferhöhungen. Von Januar bis Juli 2020 sank Zahl der geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf und Monat der Beschäftigten um fast -20 Prozent. Die Lohn- und Gehaltssumme pro Kopf und Monat gab aber um einiges weniger stark nach. Der Rückgang betrug hier nur -16,6 Prozent oder fast exakt drei Prozentpunkte weniger. Hier könnten mehrere Faktoren wirksam geworden sein. Einmal dürften Tariferhöhungen zu Buche geschlagen haben, dann eventuelle Ausgleichszahlungen der Betriebe zur Aufstockung von Kurzarbeitergeld. Möglicherweise waren von der Arbeitszeitkürzung auch vorwiegend niedrigere Lohngruppen betroffen, während andere Beschäftigte mit Home-Office einer Arbeitszeitreduzierung und damit einhergehenden Gehaltseinbußen eher entgehen konnten.