Prototypenbau

Hier finden Sie aktuelle News, Produktberichte, Fachartikel
und Hintergrundberichte zum Thema "Prototypenbau".

Eine Auswahl typischer MIM-Teile in verschiedenen Fertigungsstadien vom spritzgegossenen Grünteil über das Braunteil (nach dem Entbindungsprozess) bis zum fertig gesinterten MIM-Teil. (Bildquelle: Klaus Vollrath)

Präzise, kostengünstig, belastbar – und jetzt auch schnell verfügbar

Schneller Prototypenservice für MIM-Bauteile

Das Metal Injection Molding (MIM-Verfahren) ermöglicht die Herstellung kleiner, komplex geformter Präzisionsbauteile aus hochfesten Stählen oder Edelstählen in mittleren bis hohen Stückzahlen. Dabei werden Metallpulver-Binder-Gemische im Spritzgießverfahren zu Bauteilen geformt und anschließend gesintert. Diese können komplexe Geometrien aufweisen und sind hoch belastbar. Die Herstellung der metallischen Formen erforderte bisher jedoch Vorlaufzeiten von mehreren Monaten. Dank neuer Lösungen im Bereich Prototypformen sinkt dies für Kleinstserien künftig auf wenige Tage. mehr...

11. Juni 2019 - Fachartikel

Die Entwicklungsabteilung von Riegler nutzt die selbst gedruckten Prototypen, vor allem wenn es um komplexe Systemkomponenten geht – hier ein 3D-gedruckter Kassettendeckel in grauem Kunstharz bei einer Auflösung von 25 Mikron. (Bildquelle: Formlabs)

Produktentwicklung / Spritzgießen

Interner 3D-Druck beschleunigt Entwicklung und Konstruktion

Als Systemlieferant für medizintechnische Systeme übernimmt der Kunststoffverarbeiter Riegler die Entwicklung und Herstellung von medizintechnischen Baugruppen. Bis vor kurzem beauftragte das Unternehmen externe Dienstleister mit der Herstellung der dafür benötigten Prototypen. Jetzt hat sich der Kunststoffverarbeiter eigene 3D-Drucker angeschafft. Dadurch konnte er die Produktentwicklung stark beschleunigen und verbessern. Eine weitere positive Auswirkung ist: Die gedruckten Prototypen geben den Produktentwicklern wie auch den Kunden mehr Sicherheit bei den Entscheidungen. mehr...

20. Juli 2018 - Fachartikel

Beim Poly-Jet-Verfahren wird das Werkstück in Schichten aufgebaut: Zunächst werden Kunstharz-Tröpfchen auf eine Bauplattform gespritzt und mittels UV-Licht vernetzt. Im Anschluss an die UV-Härtung wird das Stützmaterial in einem Wasserbad oder mit einem Wasserstrahl entfernt. Sofern notwendig, wird das gedruckte Werkstück von Hand nachbearbeitet. (Bildquelle: Hans Geiger Spritzgießtechnik)

Additive Fertigung spart Zeit und Kosten

3D-gedruckte Werkzeuge für den Bau von Prototypen

Werkzeuge für den Prototypen-Spritzguss werden heute in der Regel in spanenden Verfahren aus Stahl oder Aluminium gefertigt und anschließend gehärtet. Dies erfordert viel Zeit und ist teuer. Ein Spritzgieß-Unternehmen hat nun erfolgreich die additive Fertigung zur Produktion von Prototypen-Formen aus Kunststoff getestet. Ergebnis: Im Vergleich zum traditionellen Prototypenbau wurde eine Zeitersparnis von bis zu 90 Prozent festgestellt, die Herstellungskosten sanken um bis zu 70 Prozent. Bei dem verwendeten 3D-Druckverfahren werden die Schichten durch Vernetzung der Kunststoffharz-Tröpfchen mittels UV-Licht gebildet. mehr...

29. Januar 2018 - Fachartikel

Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml. (Bildquelle: 1zu1)

Prototyping und Serienproduktion

Aus 1zu1 Prototypen wird 1zu1

Generative Fertigungsverfahren dienen nicht mehr nur dem Prototypenbau, sondern werden zunehmend auch in der Kleinserienproduktion angewendet. Dieser Entwicklung trägt das Unternehmen 1zu1 Prototypen, Dornbirn, das mit der Fertigung von Prototypen aus Kunststoff und Metall groß geworden ist, nun mit einem neuen Außenauftritt Rechnung. Neu heißt das Unternehmen kurz und bündig 1zu1. mehr...

2. Januar 2018 - News

Marktübersicht 3D-Druck und additive Fertigung

Trendbericht additive Fertigung

3D-Druck ist reif für die industrielle Anwendung

Die Qualität additiv gefertigter Bauteile nähert sich der von Teilen, die mit dem Spritzgießverfahren erzeugt werden. Dies und eine zunehmende Vielfalt der verarbeitbaren Materialien fördert neben der Gestaltungsfreiheit die industrielle Anwendung der 3D-Druckverfahren. Die wichtigsten Entwicklungen erläutern die Maschinenhersteller in diesem Trendbericht. Die zugehörige Marktübersicht additive Fertigung des PLASTVERARBEITER wurde entsprechend aktualisiert und bildet das wachsende Angebot an Maschinen für die industrielle Fertigung ab. mehr...

21. November 2017 - Fachartikel

Wirtschaftlichkeit, die Eröffnung neuer Potenziale für eine individualisierte Produktion sowie eine Erweiterung der eingesetzten Material-Palette sind Markttreiber der additiven Fertigung. (Bildquelle: Wladimir1804/Fotolia)

NEUE MARKTÜBERSICHT: 3D-Druck-Dienstleister

Prototypen einfach bestellen

Von wegen Service-Wüste Deutschland: Statt sich selbst einen 3D-Drucker in die Werkhalle zu stellen, um einen Prototypen zu drucken, kann man das Bauteil auch von einem Dienstleister fertigen lassen. Das spart hohe Fixkosten für das Gerät und die Mitarbeiter. Die neue digitale Marktübersicht „Dienstleister der Additiven Fertigung“ des PLASTVERARBEITER führt Unternehmen auf, die sich genau auf diese Fälle spezialisiert haben. Sie bieten meist mehrere Herstellverfahren an und verarbeiten eine wachsende Auswahl an Werkstoffen. Auf www.marktuebersichten.plastverarbeiter.de lassen sie sich nach Einsatzzweck und weiteren Kriterien sortieren. Der Anruf beim passenden Dienstleister ist dann nur noch einen Klick entfernt. mehr...

18. Juli 2017 - Fachartikel

Angehende Augenärzte nützen die künstlichen Augen, um spezielle Operationen unter dem Mikroskop gefahrlos zu üben. (Bildquelle: alle 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic)

Operation Kunststoff-Auge

Künstliche Augen für die Mediziner-Ausbildung

Ein Start-up aus Österreich entwickelte gemeinsam mit einem Unternehmen für Produktentwicklung ein künstliches Auge als Übungsobjekt für Mediziner. In der Entwicklungsphase wurden die Teile mit Stereolithografie und Vakuumguss aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt. In Serie produziert das Unternehmen Teile im Spritzguss mit Alu-Werkzeugen, die günstiger und leichter anzupassen sind. Andere Bauteile werden in Handarbeit hergestellt, darunter die aus Silikon gegossene Hornhaut oder die Linsen aus einem geleeartigen Material. Selbst eine Folie gießt das Unternehmen aus Lack selbst. Inzwischen wurden mehr als 10.000 Kunstaugen weltweit an Universitäten, Kongresse und große Pharmakonzerne verkauft. mehr...

26. Juni 2017 - Fachartikel

Prototyping

Fakuma 2015: Expressherstellung von Prototypen

Proto Labs, Mosbach, produziert mit seinen Dienstleistungen in den Bereichen Additive Fertigung, CNC-Bearbeitung und Spritzguss individuelle Teile mit hoher Geschwindigkeit. mehr...

13. Oktober 2015 - Produktbericht

Kostengünstige Alternative zum Formteil

Musterteile

Kostengünstige Alternative zum Formteil

Bei der Neuentwicklung von Anlagen steht oft der Bau eines Prototyps im Vordergrund. mehr...

19. Juni 2015 - Produktbericht

Januar 2013

Euromold 2012 Nachbericht

Druck in 3D

1.050 Aussteller aus 34 Nationen präsentierten auf der 19. Euromold in Frankfurt ihre Neuheiten. Mit 55.965 Besuchern kamen jedoch weniger als im Vorjahr, doch war ein Besucherzuwachs aus dem Ausland erkennbar. Gastland war diesmal Österreich, das mit 18 Unternehmen vertreten war. Mit etwa 41 Prozent der Aussteller, war der Werkzeug- und Formenbau die am stärksten vertretene Branche, gefolgt von Rapid Prototyping and Tooling, dem Modell- und Prototypenbau und den Werkzeugmaschinen. Daneben waren unter anderem die Soft- und Hardware für das Engineering ein Thema. Besonders die Halle 11, dem Zentrum der Kreativität mit Design, Produktentwicklung und additiven Verfahren, stand im Mittelpunkt des Besucherinteresses. mehr...

11. Januar 2013 - Fachartikel

Oktober 2011

Modellbau

Wandel im Modellbau für Kleinserien

Automobilhersteller versehen ihre Sondereditionen mit beschränkter Stückzahl gerne mit  designten Kunststoff-Bauteilen. Daraus ergeben sich spezielle Anforderungen an die Modellbauer, denn OEMs und klassische Verarbeiter weisen aus wirtschaftlichen Aspekten solche Aufträge in der Regel ab. Aus Vorserien werden dabei oftmals Kleinserien. Dieser Trend basiert auf den Möglichkeiten des Modellbaus mit den formgebundenen Techniken und Rapid-Technologien schnell und kostengünstig zu arbeiten. Dabei werden die Teile oder Baugruppen immer größer. Den Wandel im Modellbau zeigt ein Beispiel des Modellbauers Robert Hofmann in Lichtenfels, der diese Entwicklung als Chance aufnimmt.   mehr...

12. Oktober 2011 - Fachartikel