Forschung

Hier finden Sie aktuelle News, Produktberichte, Fachartikel
und Hintergrundberichte zum Thema "Forschung".

ZDR-Emil, Zentrum für Demontage und Recycling - Elektromobilität. (Bildquelle: Fraunhofer IWKS)

Fraunhofer IWKS

Zentrum für Demontage und Recycling für Elektromobilität

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung Prozesse für ein vollständiges Recycling der Komponenten von Elektrofahrzeugen: Seit April 2020 entsteht ein Zentrum für Demontage und Recycling – Elektromobilität (ZDR-Emil) als Teil des Fraunhofer IWKS. Die Erkenntnisse werden regionalen Unternehmen aus Hessen verfügbar gemacht. mehr...

2. Juni 2020 - News

Ein am KIT entwickeltes System überprüft vollautomatisch den Verschleiß an Werkzeugmaschinen – und reduziert so Stillstandszeiten. (Foto: Markus Breig, KIT).

Nachhaltige Produktion

KIT mit neuem Forschungsschwerpunkt

Mit dem neuen Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Produktion“ am WBK Institut für Produktionstechnik des KIT in Karlsruhe sollen Unternehmen künftig dabei unterstützt werden, ihre Produktionsprozesse vom linearen Wirtschaftsansatz zu zirkulären Ansätzen einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Diese beinhalten das Remanufacturing, also die Wiederaufbereitung gebrauchter Produkte, mit modularen Anlagen zur De- und Remontage, autonomer Produktionssteuerung und integrierter Qualitätssicherung sowie Produktionsnetzwerke und Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft. mehr...

15. Mai 2020 - News

Wunden können zukünftig mit einer Art Heißklebepistole geklebt werden. (Bildquelle: Technion-Israel)

Biokompatibler Schmelzklebstoff

Kleben statt nähen und klammern: Biokompatibler Schmelzklebstoff schließt Wunden

Forscher des Technion – Israel Institute of Technology, Haifa, Israel, haben ein medizinisches Heißklebe-System entwickelt, mit dem Wunden zukünftig geklebt werden können. Medizinischer Klebstoff hingegen kann zu besseren medizinischen und kosmetischen Ergebnissen führen. Der Schmelzklebstoff, genauer gesagt, ein biokompatibles, bioabbaubares und elastisches Polymer auf Basis von Polycaprolacton, schmilzt bei moderaten Temperaturen knapp über Körpertemperatur und kann so einfach verarbeitet werden, ohne Verbrennungen zu verursachen. mehr...

6. Mai 2020 - Produktbericht

Membranmorphologie mit extrem dünner Schaumschicht, aber zugleich sehr hohem Materialtransport. Die offenen Kavernen ermöglichen einen konvektiven Transport bis zur Grenzschicht.  Der Stofftransport wird auf Kosten der mechanischen Stabilität erhöht. (Bildquelle: Fraunhofer IAP)

Polymer-Membranen

Polymer-Membranen erleichtern Sauerstoffaustausch im Körper

Schwerkranke Lungenpatienten, die an akutem Lungenversagen leiden, werden mithilfe eines medizintechnischen Geräts beatmet. Dabei wird Blut über eine Kanüle aus dem Körper abgenommen, außerhalb des Körpers mit einem Membran-Oxygenator mit Sauerstoff angereichert, von Kohlendioxid befreit und über eine zweite Kanüle wieder in den Blutkreislauf eingeführt. Dieser Vorgang ist für die Betroffenen außerordentlich belastend und kann nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden. Das Fraunhofer IAP, Potsdam, hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Prozess für Patienten schonender zu gestalten. mehr...

5. Mai 2020 - Produktbericht

Als erste Anwendung des Perikard-Ersatzmaterials soll eine neuartige Oberfläche für ein extravaskuläres Herzunterstützungssystem mittels 3D-Druck hergestellt werden. (Bildquelle: Adjucor)

Polykard

Künstliches Herzbeutel-Gewebe aus dem 3D-Drucker

Künstlich hergestellte Implantate können vielen Betroffenen helfen, die auf ein Spenderorgan warten. Der 3D-Druck von passgenauen Implantaten ist in der Medizin nicht mehr wegzudenken Bei Implantaten, die elastisches Gewebe ersetzen sollen, ist der Forschungsbedarf jedoch deutlich größer, denn die Anforderungen an die Materialien sind hoch. mehr...

4. Mai 2020 - Produktbericht

IBM

Zusammenarbeit

Fraunhofer und IBM bringen Quantenrechner nach Deutschland

Die Fraunhofer-Gesellschaft und IBM haben vereinbart, Quantencomputing in Deutschland voranzubringen. Im Mittelpunkt der Kooperation steht der Zugriff auf einen IBM-Quantencomputer unter dem Dach eines bundesweiten Fraunhofer-Kompetenznetzwerks. Ziel ist es, Technologie, Anwendungsszenarien und Algorithmen zu erforschen sowie Kompetenzen aufzubauen und Wettbewerbsvorteile für die hiesige Wirtschaft und Wissenschaft zu generieren. Dafür erhalten Unternehmen und Forschungseinrichtungen Zugriff auf IBM-Quantencomputer in Deutschland und den USA. mehr...

16. März 2020 - News

Am 27. Mai findet der SKZ-Netzwerktag mit Spatenstich für die neue Modellfabrik statt. (Bildquelle: SKZ)

SKZ-Netzwerktag

Spatenstich für Modellfabrik

Staatssekretär Roland Weigert, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, und Prof. Martin Bastian, SKZ-Institutsdirektor, nehmen am SKZ-Netzwerktag am 27. Mai 2020 teil in Würzburg. Bastian hält einen Plenarvortrag von zum Thema „Kunststoff: (Un-)Werkstoff des 21. Jahrhunderts, was tun?“, und Weigert verleiht den SKZ-Nachwuchspreis. Einen weiteren Höhepunkt bildet der Spatenstich für eine Modellfabrik. mehr...

16. März 2020 - News

Erste hochauflösende Fotos: Das Mikroskop zeigt, dass sich die Nanoröhrchen im ungünstigen Fall bündeln und verklumpen können. (Bildquelle: FH Münster/Theresa Gerks)

SEM

FH nimmt Höchstleistungs-Elektronenmikroskop in Betrieb

So nah ranzoomen, dass man in einer Probe sogar einzelne Molekülketten erkennt – das kann das neue SEM-Höchstleistungs-Elektronenmikroskop in der Laborausstattung am Fachbereich Physikingenieurwesen der FH Münster. „Wir haben festgestellt, dass in Zukunft viele Forschungsprojekte kommen werden, in denen wir tiefer in die Strukturen schauen müssen“, erklärt Prof. Dr. Hans Christoph Mertins. Damit ist es die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland, die ein solches Gerät besitzt und damit forscht.  mehr...

12. März 2020 - Produktbericht

Die VMAP-Projektpartner planen einen gemeinsamen Standard, den anschließend die eine herstellerunabhängige Community weiterverfolgen soll. (Bildquelle: Simcon)

Standardisierung

Simcon entwickelt Software-Standard für Produktentwicklung

Simcon hat sich mit etwa 30 internationalen Partnern im Projekt Virtual Material Modelling in Manufacturing (VMAP) zusammengeschlossen. Diese zielt darauf ab, einen einheitlichen und herstellerübergreifenden Standard für den optimalen Informationsaustausch in Entwicklung und Produktion mit Computer Aided Engineering (CAE) zu schaffen. mehr...

27. Januar 2020 - News

Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer in die Führung des Fraunhofer IPA berufen. (Bildquelle: Fraunhofer IPA)

Wechsel in der Institutsleitung

Fraunhofer IPA mit neuer Doppelspitze

Seit Januar hat das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine neue Führungsspitze. Professor Thomas Bauernhansl hatte das drittgrößte Fraunhofer-Institut jahrelang alleine geführt und wurde zuletzt von Professor Fritz Klocke aus Aachen unterstützt. Seit Jahresbeginn hat er nun vom IPA-Bereichsleiter Ressourceneffiziente Produktion, Professor Alexander Sauer, an seiner Seite. mehr...

14. Januar 2020 - News

Gewinnerin Dr. Kimberly See mit Dr. Axel Heinrich, Leiter Volkswagen Group Innovation (re.), und Dr. Detlef Kratz, Leiter des BASF-Forschungsbereichs „Process Research and Chemical Engineering“. (Bildquelle: BASF)

Elektromobilität

Prof. Dr. Kimberly See von Volkswagen und BASF ausgezeichnet

Den internationalen „Wissenschaftspreis Elektrochemie“ erhielt in diesem Jahr Prof. Dr. Kimberly See vom California Institute of Technology, Pasadena, USA. Zum siebten Mal wurde der Science Award von Volkswagen und BASF verliehen, der sich an exzellente junge Wissenschaftler richtet. Der Preis ist mit insgesamt 70.000 EUR dotiert, von denen 50.000 EUR an die Siegerin gehen. mehr...

14. November 2019 - News

Dr. Alexander Knospe (vorne, Mitte), Leiter Innovationsmanagement bei Plasmatreat und Moplasdekon Verbundkoordinator, präsentiert zusammen mit seinen Plasmatreat-Kollegen Prof. Dr. Thomas Schmitt-John (li) und Sebastian Guist (re) den mobilen Plasma-Desinfektor. Im Hintergrund: Krankentransportwagen des BRK. (Bildquelle: Plasmatreat)

Forschungs- und Entwicklungsprojekt

Im Katastrophenfall mit Plasma Schutzausrüstung dekontaminieren

Zum Abschluss ihres dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojekts Moplasdekon (Mobile Plasma-Dekontamination) stellten die Verbundpartner Plasmatreat, Steinhagen, Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV), Freising und m-u-t, Wedel, zusammen mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Ende Juli eine neu entwickelte mobile Plasma-Dekontaminationsanlage zum Einsatz im Katastrophenschutz vor. mehr...

31. Juli 2019 - News

Dr. Tjark von Reden (MAI Carbon), Joachim Nägele (Premium Aerotec), Bernhard Pohl (MdL), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Heinz Voggenreiter (DLR), Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Eva Weber (Stadt Augsburg) und Carolina Trautner (Staatssekretärin) (v.l.n.r.) betrachten das Leichtbaumodell einer Carbonkarosserie. (Bildquelle: CCeV)

40 Mio. EUR von Freistaat Bayern und Wirtschaft

Forschungsgelder für den Leichtbau

Bayern fördert die Forschung zu Leichtbauwerkstoffen und Digitalisierung von Fertigungsprozessen in der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie mit 40 Mio. EUR. Dies gaben Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Technologiezentrum Augsburg (TZA), Augsburg, bekannt. Im Mittelpunkt der Förderung steht zunächst der Wirtschaftsstandort Augsburg. mehr...

17. Mai 2019 - News

Ausgangsstoffe für biogene Werkstoffe. (Bildquelle: TH Bingen)

Nachhaltiges Wissen für die regionalen Unternehmen

Anwenderzentrum für biogene Werkstoffe an TH Bingen bewilligt

In der Biogenen Werkstatt dem Labor für nachwachsende Rohstoffe der Technische Hochschule Bingen, wird ein Anwenderzentrum biogene Werkstoffe integriert. Dafür bewilligte der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und dem Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz 300.000 EUR. Dort werden künftig Seminare, Workshops und Vorführungen zum Thema biogene Werkstoffe angeboten. Für kleine und mittelständische Unternehmen der Region wird damit eine Möglichkeit zu Austausch und Weiterbildung geschaffen. Das vermittelte Wissen soll als Basis zur Ideenfindung dienen, die letztlich zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in den Unternehmen führt. mehr...

4. April 2019 - News

(Bildquelle: www.istockphoto.com/de/3sbworld)

Werkstoffe charakterisieren mit Raman-Spektroskopie

Die Einwegwindel – Ein Hightechprodukt

In vielen Produkten steckt mehr technisches Wissen, als der Verbraucher vielleicht denkt. Für den Entwicklungs- oder Verbesserungsprozess solch unerwartet komplexer Produkte, zu denen die Einwegwindel zweifelsfrei zählt, ist es wichtig, deren chemische Zusammensetzung genau zu kennen. Um diese zu untersuchen, zu verstehen und somit falls nötig die Ursachen eines potentiellen Produktversagens aufzuklären eignet sich die Raman Mikroskopie. Weiterhin kann durch die Analyse von Wettbewerbsartikeln die eigene Forschung stimuliert und neue Erkenntnisse gewonnen werden. mehr...

3. Januar 2019 - Fachartikel