Forschung

Hier finden Sie aktuelle News, Produktberichte, Fachartikel
und Hintergrundberichte zum Thema "Forschung".

Die Tübinger Forschungsgruppe hat Cyanobakterien so verändert, dass sie Plastik in Mengen erzeugen, die bis zu 80 % ihrer Gesamtmasse ausmachen. (Bild: Karl Forchhammer/Universität Tübingen)

Nachhaltigkeit

Werden Cyanobakterien die Kunststoffherstellung reformieren?

Umweltschonend und nachhaltig stellen Cyanobakterien als Nebenprodukt der Fotosynthese Kunststoff auf natürlicher Basis her. Forscherinnen und Forschern der Universität Tübingen ist es nun erstmals gelungen, den Stoffwechsel der Bakterien so zu verändern, dass sie den Naturstoff in Mengen produzieren, die ein industrielles Nutzen ermöglichen. mehr...

3. Februar 2021 - News

Dr. Matthias Hartlieb leitet die Emmy Noether-Gruppe "Antimikrobielle Polymere der nächsten Generation". (Bild: Universität Potsdam/Taobias Hopfgartent)

Universität und IAP Potsdam

„Antimikrobielle Polymere der nächsten Generation“ erforschen

Die neue Emmy Noether-Gruppe „Antimikrobielle Polymere der nächsten Generation“ nahm zu Beginn des Jahres 2021 an der Universität Potsdam in enger Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Potsdam, ihre Arbeit auf. Ziel ist es, antimikrobielle Polymere zu entwickeln, die Antibiotika ersetzen können. mehr...

26. Januar 2021 - News

Für das Forschungsprojekt werden die lokale Defektresonanz als auch  der nichtlineare Ultraschall vom Herstellungsprozess bis zum „End-of-Life“ für die Charakterisierung der Qualität von Klebverbindung validiert. (Bildquelle: IKT)

Forschungsprojekt Active

Akustische Verfahren zur Charakterisierung von Klebverbindungen

Durch Mischbauweisen aus Metall und Faserkunststoffverbunden werden der Produktentwicklung neue Möglichkeiten im Leichtbau eröffnet. Hierbei sind angepasste Fügeverfahren essentiell. mehr...

15. Januar 2021 - Produktbericht

Ergebnis der bis 31. März 2022 laufenden Arbeiten sollen Kenntnisse sein, die durch eine Inline-Erfassung und Anpassung der 3D-Druckparameter, Modifizierung der Fertigungstechnologien und simulative Prozessbegleitung die additive Fertigung von deutlich hochwertigeren Kunststoffbauteilen aus teilkristallinen Polymeren ermöglichen, die mechanisch hochbelastbar sind und eine hohe Geometrietreue aufweisen. (Bildquelle: IMWS)

Forschungsprojekt

Verbesserter 3D-Druck mit teilkristallinen Polymeren

Eine wichtige Werkstoffklasse zur additiven Fertigung sind teilkristalline Polymere. Bei der Herstellung anspruchsvoller Kunststoffbauteile aus diesen Materialien gibt es aber noch viele Einschränkungen. Ein Forschungskonsortium aus dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg möchte additiv gefertigten Kunststoffbauteilen den Weg in neue Anwendungsfelder bahnen. mehr...

11. Januar 2021 - Produktbericht

Die Organosandwich-Technologie ermöglicht die effiziente Fertigung von leichten Bauteilen in Sandwichbauweise. (Bildquelle: Fraunhofer IMWS)

Organosandwich

Sandwich-Leichtbaustrukturen mit hoher Oberflächengüte

Faserverbundkunststoffe und die Sandwichbauweise sind als Leichtbau-Technologien etabliert und ermöglichen enorme Gewichtseinsparungen bei der Umsetzung von hochbelastbaren Strukturbauteilen. Was diesen Bauteilen bisher für eine breite Anwendung fehlt, sind glatte, optisch ansprechende Oberflächen. In einem gemeinsamen Projekt entwickeln die Firmen Elring Klinger, Daimler Truck, Therm Hex Waben, Edevis und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle, dafür Lösungen und zugleich die passenden Verfahren für Fertigung und Qualitätsprüfung. mehr...

18. November 2020 - Produktbericht

Schematische Messanordnung des LUS-Messkopfes an einer Extrusionsanlage zur Messung der wichtigsten Kenngrößen von Polymer-Schäumen. (Bildquelle: SKZ)

Demonstrator

Luftultraschall zur Prozess- und Qualitätsüberwachung in der Polymerschaumextrusion

Das Forschungszentrum Ultraschall, Halle, und das Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, kooperieren in einem gemeinsamen Forschungsprojekt zur zerstörungsfreien Prüfung von Polymerschäumen. Großer Wert wird bei diesem Vorhaben auf eine prozessnahe Überwachung der wichtigsten Kenngrößen von Polymerschäumen gelegt. Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Weiterentwicklung eines Demonstrators basierend auf luftgekoppeltem Ultraschall (LUS) zur kontinuierlichen Prozessüberwachung in der Polymerschaumproduktion. mehr...

13. November 2020 - Produktbericht

Lasergesinterter Zugstäbe aus Polyamid: unbehandelt (unten), geglättet (mittig) und lackiert (oben). (Bildquelle: SKZ)

Forschungsvorhaben

Neues Forschungsvorhaben zu den mechanischen Eigenschaften lasergesinterter Kunststoffbauteile

Das Lasersintern etabliert sich zusehends als Produktionsverfahren zur additiven Fertigung funktioneller Serienbauteile aus Kunststoff. Hinsichtlich der Bauteildimensionierung stehen die Festigkeit und Zähigkeit einschließlich der Kerb- und Schlagempfindlichkeit in der Regel im Fokus. Inwieweit diese durch die gängigen Nachbehandlungen verändert werden, ist bislang nicht systematisch untersucht. Am Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, wird erforscht, wie sich die Nachbehandlung auf die mechanischen Eigenschaften auswirkt. mehr...

6. November 2020 - Produktbericht

Am 22. Oktober 2020 startet ein internationales Industriekonsortium ein gemeinsames Projekt zur Entwicklung eines Multimaterial-Batteriegehäuses. (Bildquelle: AZL)

Leichtbau

Multimaterial-Batteriegehäuse für die Elektromobilität

Auf dem Markt existiert bereits eine Vielzahl verschiedener Batteriegehäuse für elektrische Fahrzeugen mit sehr unterschiedlichen Komponentenkonzepten. Die meist aus Aluminium und Stahl gefertigten Gehäuse können jedoch nicht für jede der Anforderungen die optimale Lösung bieten. Ein aus dem AZL-Partnership entstandenes Projekt verfolgt stattdessen einen Multimaterialansatz. mehr...

2. November 2020 - Produktbericht

Fibrillierte Bruchfläche eines PP-Materials nach Versagen durch langsames Risswachstum. (Bildquelle: SKZ)

Forschungsvorhaben

Schnelle Charakterisierung der Spannungsrissbeständigkeit

Polypropylen-Materialien werden für viele langlebige Produkte eingesetzt. Dem Spannungsrissversagen kann jedoch nur auf der Ebene der Molekülstruktur begegnet werden. Prüfmethoden zur schnellen, verlässlichen, quantitativen Charakterisierung der Spannungsrissbeständigkeit ebenso wie die Kenntnis der relevanten Einflussfaktoren sind in diesem Kontext unabdingbar. Das Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, arbeitet an einem besseren Verständnis der Faktoren, welche die Spannungsrissbeständigkeit von PP beeinflussen. mehr...

29. Oktober 2020 - Produktbericht

Farbwechsel: Der rechte, mit dem neuartigen Fotolack gedruckte Mikro-Zylinder erscheint weiß, weil in seiner schwammartigen Struktur das Licht gestreut wird, während der aus herkömmlichem Fotolack gedruckte Zylinder transparent erscheint. (Bildquelle: 3DMM2O)

Fotolack

Neuartiger Fotolack ermöglicht 3D-Druck kleinster poröser Strukturen

Fotolacke sind Drucktinten, mit denen in der sogenannten Zwei-Photonen-Lithographie kleinste Mikrostrukturen 3D-gedruckt werden können. Während des Drucks wird ein Laserstrahl durch den zunächst flüssigen Fotolack in alle Raumrichtungen bewegt. Hierbei härtet der Fotolack lediglich im Fokuspunkt des Laserstrahls aus. Nach und nach können so komplexe Mikrostrukturen aufgebaut werden. mehr...

22. Oktober 2020 - Produktbericht

Der Stifterverband würdigt das Engagement von MPDV im Bereich Innovation und Forschung. (Bildquelle: Stifterverband)

Nachwuchsförderung

Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ für MPDV

Das Mosbacher Unternehmen MPDV engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für Forschung und Innovation. Jetzt wurde das Mosbacher Softwareunternehmen vom Stifterverband mit dem Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. Seit 2014 würdigt der Stifterverband mit diesem Siegel forschende Unternehmen für ihre Verantwortung, die sie mit ihrer Arbeit für Staat und Gesellschaft übernehmen. mehr...

21. Oktober 2020 - News

Jedes der farbigen Felder auf dem Bildschirm steht für einen bestimmten Sensor in der Matte. Echtzeitnah wird angezeigt, wie stark welche Bereiche der Füße gerade belastet werden. Rot steht für hohen, gelb für mittleren und grün für geringen Druck. (Bildquelle: Fraunhofer IPA/Rainer Bez)

Sensormatte

Sensormatte beugt Haltungsschäden vor

Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, haben in Zusammenarbeit mit Isoloc Schwingungstechnik, Stuttgart, eine Sensormatte für Steharbeitsplätze entwickelt. Sie erfasst die Fußposition eines Mitarbeiters und erkennt Gewichtsverlagerungen. Damit hilft sie, Haltungsschäden vorzubeugen. mehr...

15. Oktober 2020 - Produktbericht

Symbolische Inbetriebnahme der Plattenanlage am TITK (vlnr): Robert Hartmann, Gruppenleiter Leichtbau und Verbundstrukturen im Fachgebiet Kunststofftechnik der TU Ilmenau, Prof. Dr. Klaus Augsburg, Projektleiter Thüringer Innovationszentrum Mobilität, Prof. Dr. Kai-Uwe Sattler, vorläufiger Leiter der TU Ilmenau, Benjamin Redlingshöfer, geschäftsführender Direktor des TITK, Dr. Renate Lützkendorf, Abteilungsleiterin Textil- und Werkstoff-Forschung am TITK, sowie Dr. Thomas Reußmann, stellvertretender Abteilungsleiter am TITK. (Bildquelle: TITK/Steffen Beikirch)

Kooperation der TU Ilmenau mit TITK

Platten-Extrusionsanlage geht in Betrieb

Die strategische Kooperation des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung Rudolstadt (TITK) mit der Technischen Universität Ilmenau erreicht einen neuen Meilenstein: Beide Partner haben eine Anlage zur Herstellung thermoplastischer Leichtbauplatten in Betrieb genommen. Damit wurde eine moderne gerätetechnische Voraussetzung geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen dem an der TU ansässigen Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) und dem TITK insbesondere im Kompetenzfeld Kunststofftechnik und Leichtbau zu erweitern. mehr...

8. Oktober 2020 - News

Am Institut wurde ein Laborsystem für die EUV-Bearbeitung von Wafern mit bis zu 100 mm Durchmesser aufgebaut. (Bildquelle:  Fraunhofer ILT)

Nanostrukturenerzeugung

Nanostrukturen kostengünstig erzeugen

Seit über 50 Jahren verdoppelt sich die Dichte der Transistoren auf den integrierten Schaltkreisen etwa alle zwei Jahre. Die Einhaltung dieses von Gordon Moore formulierten Gesetzes wird durch immer neue Fortschritte in der Mikrolithografie ermöglicht. Der technische Fortschritt dahinter ist immens. Immens ist inzwischen aber auch der systemtechnische Aufwand zur Herstellung kleinster Strukturen. Ein Mikrolithografiesystem der neuesten Generation kostet deutlich über 100 Millionen Dollar und wiegt 180 Tonnen. mehr...

2. Oktober 2020 - Produktbericht

Nur durch fundiertes Kunststoffwissen und Gefühl für die vorliegende Fragestellung lässt sich ein ganzheitliches Prüfsystem anbieten, bei dem der Anwender keine Messdaten auswerten muss (links), sondern die pragmatischen Kennwerte erhält, die ihn eigentlich interessieren (rechts). (Bildquelle: SKZ)

Prüftechnik

Prüfsysteme für die Kunststoffindustrie

Erstmals transferiert das Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg, sein Wissen in eigene Mess- und Prüfsysteme. Diese praxisnahe Systemtechnik zur Qualitätssicherung wird ab sofort der Kunststoffindustrie zur Verfügung gestellt.  mehr...

24. September 2020 - Produktbericht