Flechten

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und Hintergrundberichte zum Thema "Flechten".

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm. Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Serienfertigung von komplexen, hohlen Leichtbauteilen

HP-RTM-Prozess kombiniert Leistung mit Design

Das Motorrad KTM 1290 Super Duke R hat beeindruckende Eckdaten zu bieten: 1.300 ccm Hubraum, Zweizylinder-V-Motor mit 173 PS und es beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Angesichts der bei diesen Leistungswerten wirkenden Kräfte ist das Motorrad ein perfektes Testfeld für ambitionierte Leichtbaulösungen. In Zusammenarbeit mit Partnern der Branche entwickelte ein PUR-Spezialist daher einen Hochdruck-RTM-Leichtbauprozess, der den Kennzeichenträger des Naked-Bikes um 60 Prozent leichter als die Serienversion macht und zugleich dem Design neue Wege eröffnet, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Damit auch der Preis mithalten kann, ist die Anlage hochautomatisiert. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Kunststoff-Metall-Verbund in einem Schritt produzieren

Verarbeitungsverfahren

Kunststoff-Metall-Verbund in einem Schritt produzieren

Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden entwickelten in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) einen automatisierbaren Herstellungsprozess für hochbelastbare Profilverbindungen. Mit dem Verfahren lassen sich Hohlprofile aus Faser-Thermoplast-Verbund (FKV) mit metallischen Lasteinleitungselementen in einem Fertigungsschritt herstellen. mehr...

17. August 2016 - Produktbericht

Automatisiertes Produktionsverfahren holt Carbon-Bauteilfertigung zurück nach Deutschland

FVK-Verarbeitung

Automatisiertes Produktionsverfahren holt Carbon-Bauteilfertigung zurück nach Deutschland

Munich Composites fertigt seit 2015 Feldhockey-Schläger aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) in Serie an seinem Ottobrunner Standort. Bisher wurden fast alle Hockey Schläger aufgrund der niedrigen Lohnkosten in Asien mit Hilfe der Prepregtechnologie weitestgehend in Handarbeit hergestellt. mehr...

14. Januar 2016 - Produktbericht

Effizienter Tape-Flechtprozess für die Herstellung thermoplastischer Hohlstrukturen

Leichtbau

Effizienter Tape-Flechtprozess für die Herstellung thermoplastischer Hohlstrukturen

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden hat einen hocheffizienten, automatisierbaren Preform-Prozess für hochbelastbare Hohlstrukturen entwickelt. Bei diesem Prozess werden vorkonsolidierte, faserverstärkte UD-Thermoplast-Tape-Halbzeuge in einem 3D-Flechtprozess verarbeitet. mehr...

11. August 2015 - Produktbericht

Verbundstruktur aus Siliconkautschuk als Kreuzbandimplantat

Flüssigsilikon

Verbundstruktur aus Siliconkautschuk als Kreuzbandimplantat

Das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen startet ein Projekt zur Erforschung einer Verbundstruktur als Implantat für das vordere Kreuzband im Knie. Gemeinsam mit dem Uniklinikum Aachen und dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen untersuchen die Wissenschaftler eine neuartige Verbundstruktur aus belastungsoptimierten Flüssigsilikon-Komponenten und einer geflochtenen 3D-Struktur als biomimetisches künstliches Kreuzband. mehr...

6. Juli 2015 - Produktbericht

Juni 2014

Automatisiertes Flechten komplexer Bauteile

Rapunzel würde Augen machen

Um einen Fahrradlenker mit mehreren Bögen und unterschiedlichen Durchmessern aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen herzustellen, ist schon einiges an Know-how nötig. Den Lenker aber torsions- und biegesteif bei geringem Gewicht zu bekommen, überfordert viele herkömmliche Herstellungsverfahren. Seit einigen Jahren ist daher das Flechten im Kommen. Ein Münchner Unternehmen hat dieses Verfahren automatisiert, um eine gleichbleibende Qualität der Bauteile zu erreichen. Damit die Fasern an den Bögen des Lenkers optimal zu den auf sie wirkenden Kräften liegen, führen drei Sechs-Achs-Roboter den Kern durch die Flechtmaschine und bringen ihn in Position. Nach Fertigstellung des Bauteils entnimmt der Hersteller den aufblasbaren Kern und verwendet ihn für das nächste Teil erneut. Das senkt die Kosten, schont Ressourcen und verkürzt die Zykluszeit. mehr...

30. Juni 2014 - Fachartikel